Info vom 14.05.2020
Nachtrag: Vorbeugende Maßnahmen einer forcierten Schwarzwildbejagung
   
 

  Landkreis Limburg-Weilburg

Der Landrat
   

Landkreis Limburg-Weilburg, Der Kreisausschuss, Postfach 1552, 65535 Limburg

Kreisbauernverband Limburg - Weilburg Jägervereinigung Oberlahn
Jagdclub Limburg
Städte und Gemeinden
des Landkreises Limburg - Weilburg

  Amt


Fachdienst
Auskunft erteilt
Zimmer
Durchwahl
Telefax
E-Mail
Postanschrift und Fristenbriefkasten
  Amt für den Ländlichen Raum, Umwelt, Veterinärwesen und Verbraucherschutz
Amtsleiter
Eckart Mascus
235
06431 296-5964 (Zentrale: -0) 06431 296-5965
e.mascus@Limburg-Weilburg.de

Schiede 43, 65549 Limburg

Sehr geehrte Damen und Herren,

unser Schreiben vom 3. April 2020 zu den Bejagungsschneisen auf landwirtschaftlichen Flächen hat zu einem positiven Echo geführt, aber auch zu Missverständnissen, auf die wir hier noch einmal eingehen möchten.

Das Anlegen von Bejagungsschneisen auf landwirtschaftlichen Flächen ist freiwillig. Es gibt für landwirtschaftliche Betriebe keinerlei Verpflichtung dies zu tun. Landwirte/innen erhalten zwar für Bejagungsschneisen innerhalb ihrer Schläge (es müssen keine neuen Schläge angelegt werden) auch die Betriebsprämie, genau so, als hätten sie die Fläche mit Marktfrüchten oder Futterpflanzen bestellt. Die Betriebsprämie ist jedoch keinesfalls als Ausgleich für einen Ertragsausfall auf diesen Flächen zu betrachten. Die Betriebsprämie erhält der Landwirt in jedem Fall, ob Bejagungsschneise oder Marktfrucht-/Futterfläche.
Der Ertragsausfall auf Bejagungsschneisen ist deshalb grundsätzlich auch ein Verlust für den/die Landwirt/in. Insoweit ist die Frage ob und wer den landwirtschaftlichen Betrieben gegebenenfalls einen solchen Ertragsausfall erstattet Verhandlungssache zwischen Landwirtschaft und Jagdpächtern/innen.
Sollten bei Ihnen Bejagungsschneisen sinnvoll sein, dann besteht unsere Hoffnung darin, dass sich Landwirte/innen und Jagdpächter/innen in gutem Kontakt miteinander darauf verständigen, ob, und wenn ja dann wo und welche Maßnahmen in den Gemarkungen gemeinsam realisierbar sind.

Gerne stehen wir Ihnen dabei beratend zur Seite.
Mit Dank im Voraus und freundlichen Grüßen
Im Auftrag


   
 
Info vom 11.05.2020
Info der Landestierschutzbeauftragten Dr. Madeleine Martin
   
 

Sicherung von jungen Wildtieren beim Mähen
In Kürze beginnt wieder die Zeit, in der erstmals die Wiesen gemäht werden. Da viele Tiere im Frühjahr Wiesen als Schutz für ihre Brut oder die Jungtiere nutzen, gilt es diese zu schützen, wenn die Mahd durchgeführt wird. Betroffen sind unter anderem Feldhasen, Fasane und Rebhühner. Aber auch Rehe legen ihren Nachwuchs bevorzugt im dichten Gras der Wiesen ab. Damit sind gerade sie leider immer wieder einem erhöhten bzw. tödlichen Verletzungsrisiko ausgesetzt.
Die LBT bittet deshalb Landwirte, in Kooperation mit den Jagdpächtern und ggf. Freiwilligen, geeignete Vorsorge zu treffen, dass keine Tiere in Mitleidenschaft gezogen werden. Diese Vorsorge gehört nach Ansicht der Landestierschutz- beauftragten zu einer ordnungsgemäßen Landwirtschaft. Dabei empfiehlt sich folgender Ablauf:

 
 
  1. Jagdpächter informieren und Termine für die Mahd abstimmen
Wildtierrettung kann nur in Kooperation erfolgen. Die Sondersituation „Mahd“ braucht vor allem rechtzeitige, gegenseitige Information. Da alle Maßnahmen kurzfristig vor dem Mähen durchgeführt werden müssen, um erfolgreich zu sein, bedarf es guter Planung und Abstimmung zwischen allen Beteiligten.

2. Mähen von innen nach außen
Eine solche Vorgehensweise ermöglicht vielen Tierarten wie zum Beispiel Fasanen und Hasen die Flucht.

3. Schnitthöhe begrenzen
Bei der Ernte der Ganzpflanzensilage bringt die Begrenzung der Schnitthöhe auf etwa 15 bis 20 Zentimeter in der Brut- und Setzzeit zusätzlichen Erfolg.

4. Vergrämen
Vergrämen kann kostengünstig mit Knistertüten, Flatterbändern oder Wildscheuchen durchgeführt werden. Diese sollten am Abend vor der Mahd aufgestellt werden. Erfahrungsgemäß reicht es aber nicht als alleinige Maßnahme.

5. Absuchen der Wiesen
Das direkte Absuchen der Wiesen insbesondere nach Rehkitzen unmittelbar vor der Mahd ist unter Einhaltung der Vorgaben der Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus weiterhin möglich, sofern die beteiligten Personen die erforderlichen Distanzen während der gesamten Suche (also von der Anfahrt über die Absprache und Durchführung der Suche bis zur Abfahrt) einhalten.
Auch mit technischem Gerät wie Drohnen kann gesucht werden. Hierzu bedarf es in der Regel einer Genehmigung gemäß Luftverkehrsordnung.

6. Wildretter am Traktor einsetzen
Hierzu gibt es vielfältige Möglichkeiten, von - durchaus auch kostengünstig - selbst gebaut (Anleitungen findet man in der landwirtschaftlichen Presse), bis hin zum Infrarotgerät.
Das Vermeiden von Kitzverlusten ist auch im Sinne der Landwirte, denn tote Tiere im Futter können auch zu tödlichem Botulismus führen.
Welche der vorgeschlagenen Maßnahmen bzw. welche Kombinationen davon angewandt werden, kann der Landwirt natürlich selbst entscheiden und ist auch von den jeweiligen örtlichen Verhältnissen (Straßen, Waldrand oder Schutzgebiet in der Nähe, Größe der Fläche etc.) abhängig. Allerdings sind Kombinationen aus 2 Methoden oft am erfolgreichsten.

Hintergrund:
Wie viele Wildtiere pro Jahr der Mahd zum Opfer fallen, ist nicht gesichert. Schätzungen liegen bei bis zu 200.000 Rehkitzen und anderen Tieren bis in die Millionenhöhe.
Kitzverluste durch Mahd können zudem geschätzt 25% der Gesamtverluste durch Fallwild beim Rehwild erreichen, wenn keine Maßnahmen zur Verlustminimierung ergriffen werden.
 
   
 
Info vom 24.04.2020
Kitzrettung in Zeiten von Corona
   
 

LJV-Geschäftsführer Alexander Michel informirt zur aktuellen Rechtslage:

"An den durch das Land Hessen verordneten Kontaktbeschränkungen hat sich trotz der jetzigen Lockerungen für den Einzelhandel bisher nichts geändert. Es gilt nach wie vor, dass Personen sich nur mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person in der Öffentlichkeit aufhalten dürfen und dabei einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten haben.

Der Deutsche Jagdverband (DJV) und der Verein Norddeutsche Wildtierrettung erläutern in einem Artikel im Hessenjäger Mai 2020 auf Seite 30, wie die Kitzrettung trotz Kontaktverboten aufgrund der Corona-Krise möglich ist.

Diesen Artikel möchten wir Ihnen vorab als Service-Information zur Verfügung stellen."

 
   
 
Info vom 09.04.2020
Infos des LJV
   
 
 

Liebe Jägerinnen und Jäger,

soeben wurde dem LJV ein Schreiben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft sowie des Bundesinnenministeriums bekannt. Demnach sieht die Bundesregierung im Hinblick auf den Beitrag der Jägerschaft zum Schutz der systemrelevanten Daseinsvorsorge sowie der Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest eine Befreiung der Jäger von einer allgemeinen Ausgangssperre als gerechtfertigt an.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium sieht die ausgesprochene Privilegierung der Jägerschaft gegenüber anderen Teilen der Bevölkerung als hohe Anerkennung, zugleich aber auch als gesellschaftlichen Auftrag für einen konkreten Beitrag, insbesondere zur Sicherung der Ernährungsvorsorge der Bundesrepublik Deutschland an.

Die Jägerschaft stehe damit – mehr als sonst und auch weit über das normale Maß hinaus – in der Pflicht und Verantwortung, sich gemäß § 1 Abs. 2 BJagdG für den Schutz der land- und forstwirtschaftlichen Kulturen vor Wildschäden und wildbedingten Ernteausfällen einzusetzen.

Für die Jägerschaft biete sich hier auch die Chance, in breiten Bevölkerungsschichten die Akzeptanz für das Jagdwesen zu verbessern, so das Bundeslandwirtschaftsministerium.

Das Schreiben wurde an die Obersten Jagdbehörden der Länder sowie Jagdliche Verbände gerichtet.

Herzliche Grüße und Waidmannsheil

Markus Stifter Pressesprecher

 
   
 
Info vom 07.04.2020
„ASP und Nachtsichttechnik“ Infos des LJV
   
 


Im heutigen Gesetz- und Verordnungsblatt des Landes Hessen (Nr. 15/2020) wurde das "Gesetz zur effektiven Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest", über das wir bereits berichtet haben, mit heutigem Datum veröffentlicht und tritt damit am 04.04.2020 in Kraft.
Ab diesem Datum ist es in Hessen zulässig, bei der Bejagung des Schwarzwildes Nachtsichttechnik zu nutzen, soweit sie nach § 40 Abs. 3 Satz des Waffengesetzes zulässig ist. Bitte achten Sie beim Erwerb auf die Empfehlungen des DJV.

Link: Empfehlungen des DJV

Künstliche Lichtquellen und Infrarotverstärker bleiben verboten
Künstliche Lichtquellen, die mit der Waffe verbunden sind, bleiben weiterhin verboten. Dazu zählen auch Infrarotaufheller, die in vielen Restlichtverstärkern eingebaut sind. Daher dürfen solche Geräte (auch wenn der Infrarotaufheller ausgeschaltet bleibt) nicht auf der Waffe angebracht werden.
 
Verwendung von Wärmebildvorsatzgeräten
Das Waffengesetz wurde mit heißer Nadel gestrickt. Hinsichtlich der Verwendung von Wärmebildvorsatzgeräten bestanden in der jüngsten Diskussion Zweifel bezüglich deren Zulässigkeit. Nach den uns vorliegenden Informationen arbeitet derzeit das Bundesinnenministerium an einem Merkblatt zur Verwendung von Nachtzielgeräten/Wärmebildvorsatzgeräten. Wenn dieses vorliegt, werden wird darüber aktuell informieren. Gleichwohl haben wir in diesem Zusammenhang auch das Hessische Innen- und Umweltministerium angefragt, um größtmögliche Rechtssicherheit für die Jägerschaft zu erlangen. Sobald uns eine Antwort vorliegt, werden wir diese zeitnah auf unserer Homepage und über den LJV-Newsletter veröffentlichen. Soweit möglich, empfehlen wir daher mit der Anschaffung bis zu einer Klarstellung abzuwarten.

Download: Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 15/2020

 
   
 
Info vom 07.04.2020
Mitteilung des LJV
   
 
 

Am 4. April 2020 wurde die „Dritte Verordnung zur Änderung der Hessischen Jagdverordnung“ im Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen (Nr. 16/2020) verkündet.
Es gelten jetzt folgende Änderungen:

  • Rotwild: Schmalspießer und Schmaltiere sind künftig vom 1. April (statt ab dem 1. Mai) bejagbar
  • Dam- und Sikawild: Schmalspießer und Schmaltiere sind nun vom 1. April bis 31. Mai und vom 1. August bis 31. Januar bejagbar
  • Muffelwild: Jährlingswidder und Schmalschafe: vom 1. April bis 31. Mai und vom 1. August bis 31. Januar
  • Rehwild: Schmalrehe vom 1. April bis 31. Januar, Rehböcke vom 1. April bis 31. Januar

Bitte beachten Sie: Die verlängerten Jagdzeiten sind noch nicht im Gesetz- und Verordnungsblatt des Landes Hessen veröffentlicht. Die neue Jagdzeit tritt erst einen Tag nach Verkündung in Kraft. Der LJV wird zeitnah darüber informieren, ab wann die neue Jagdzeit Gültigkeit erlangt.

Download: Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 16/2020

Bitte beachten Sie:

Die vorverlegten Jagdzeiten gelten nur, sofern für die jeweilige Wildart schon ein gültiger Abschussplan vorliegt. Dabei obliegt es jedem Jagdausübungsberechtigten selbst, dem betroffenen Schalenwild einen Monat mehr Ruhe zu gönnen.
Wir verweisen weiterhin auf unsere ausführliche Pressemitteilung vom 3. April 2020, aus der eindeutig hervorgeht, dass der LJV eine Vorverlegung der Jagdzeit auf den April aus fachlichen und sachlichen Gründen abgelehnt hat:

PM: Grünes Umweltministerium zeigt wieder einmal sein wahres Gesicht

 
   
 
Info vom 07.04.2020
Empfehlung des LJV
   
 
 

Liebe Jägerinnen und Jäger,
sollten Sie als Jagdausübungsberechtige ein Schreiben erhalten, in dem auf die Bedrohung des Waldes durch den Klimawandel hingewiesen und zur Unterstützung der Wiederbewaldung durch einen konsequent frühen Beginn der Jagdzeit im April aufgerufen wird, können Sie wie folgt argumentieren:

  • Die Auswertung der Streckenergebnisse aus den vergangenen drei Jahren ergibt eine flächendeckende Erfüllung der Abschusspläne in Hessen.
  • Die bisher gültigen Jagdzeiten ab dem 1. Mai sind bei einer intensiven Jagd mehr als ausreichend, um die Abschussvorgaben zu erfüllen, wie z. B. auch nach dem Orkan „Kyrill“ deutlich wurde.
  • Statt den nun weiter ausgedehnten Jagdzeiten fehlt bis heute ein Eingehen auf die notwendige Lebensraumgestaltung von Wald und Wild, es stehen ausschließlich ökonomische Interessen im Fokus.
  • Der LJV hatte bereits im vergangenen Jahr ein 4-Punkte-Papier vorgelegt, nachdem die Bejagung schwerpunktmäßig dort erfolgen soll, wo Schäden festgestellt wurden, an Neuanpflanzungen oder dort, wo die natürliche Verjüngung des Waldes vorangetrieben werden soll. Dazu sollen Jagdausübungsberechtigte und Hegegemeinschaften in die Planungen einer schwerpunktmäßigen Bejagung mit einbezogen werden. Im Gegenzug müssen in weniger gefährdeten Waldbereichen Wildruhezonen mit Grünlandflächen zur Äsung eingerichtet werden und spezielle Verbissgehölze wie Weiden, Aspen, Pappeln und Eberesche angelegt werden.
  • Auf Basis der von den Hegegemeinschaften erstellten Lebensraumkonzepte und der Jägerschaft vor Ort werden andere Einflussfaktoren, wie z. B. der Freizeitdruck analysiert und in waldbauliche Planungsmaßnahmen mit einbezogen. So können attraktiv gestaltete und gut ausgebaute und beschilderte Wanderwege zu einer Reduzierung von Stressfaktoren auf das Wild führen und damit Wildschäden weiter verringern.

FAZIT:
Die nur eindimensionale Betrachtung und eine beim Rehwild auf zehn Monate ausgedehnte Jagdzeit führen zu mehr Stress bei allen uns anvertrauten Wildarten und zusätzlich zu einem erhöhten Fehlabschussrisiko und sind daher abzulehnen!
Jeder hat es selbst in der Hand, dem betroffenen Schalenwild einen Monat mehr Ruhe zu gönnen und jeder Jagdausübungsberechtigte bestimmt letztlich selbst, zu welchem Zeitpunkt innerhalb der Jagdzeiten er sein Wild erlegt.

 
   
 
Info vom 03.04.2020
Zu Ostern ist der Hase los...
   
 
 

Hasenbestände in Hessen weiter stabil 03.04.2020 (Bad Nauheim).

In vielenhessischen Revieren sind derzeit die Jäger auf der Pirsch allerdings nicht mit der Flinte, sondern mit großen Suchscheinwerfern, Fernglas, Papier und Bleistift. Auch wenn in diesem Frühjahr die Hasenzählung aufgrund der Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus vielerorts nur allein oder mit Familienmitgliedern möglich ist, werden in den Abendstunden auf Hessens freien Feldflächen Hasen gezählt. Bei dem derzeit noch niedrigen Bewuchs können die Hasen auf bis zu 170 Metern sicher erkannt und gezählt werden. Ihre Augen leuchten hellrot, wenn sie angestrahlt werden. So sind sie gut von anderen Wildtieren wie Füchsen oder Rehen zu unterscheiden.

Die Auswertung der Hasenzählung 2019 liegt bereits vor: Demnach ist der Hasenbesatz in Hessen weiterhin stabil und entspricht ebenso wie die Zuwachsrate dem bundesweiten Durchschnitt.

In den hessischen WILD-Referenzgebieten gab es im Frühjahr 2019 im Mittel 12,86 Hasen und im Herbst 18,24 Hasen pro 100 Hektar Offenlandfläche. Durch den stabilen Hasennachwuchs konnte eine Zuwachsrate von 11,58 % erreicht werden. Die Besatzzahlen sowie die Zuwachsrate entsprechen dabei den Werten aus dem vergangenen Jahr, dies bestätigt einen konstanten Besatz. In einem sehr waldreichen Bundesland wie Hessen kommen die Feldhasen zwar flächendeckend vor, bevorzugen aber als Steppentiere die stark landwirtschaftlich geprägten Regionen. Die in Hessen seit Jahrzehnten bekannt guten Niederwildbereiche (Waberner Senke, Gießener Becken, Wetterau, Reinheimer Becken, Main-Ebene und das Hessische Ried) weisen in der Rückschau zu den hohen Besätzen der siebziger Jahre immer noch einen vergleichsweise hohen Besatz auf in anderen Landesteilen hingegen bleiben die örtlichen Besätze auf geringerem Niveau.Gerade in der Wetterau kommen in reinen Feldrevieren teilweise bis zu 80 Hasen pro 100 Hektar vor, in waldreichen Regionen können allerdings nur 3 - 5 Hasen pro 100 Hektar gezählt werden.
  Die Hasenzählung wurde erstmal 1989 vom Landesjagdverband Hessen e. V. initiiert. Seit 31 Jahren zählen die Jägerinnen und Jäger in Hessen auf freiwilliger Basis zweimal jährlich im Frühjahr und Herbst die Hasenbestände. LANDESJAGDVERBAND Hessen e.V. gesetzlich anerkannter Naturschutzverband Mitglied im Deutschen Jagdverband 61231 Bad Nauheim Am Römerkastell 9 Postanschrift: 61216 Bad Nauheim Postfach 16 05 Pressesprecher: Markus Stifter (06 11) 880 209-40 Fax: (06 11) 880 209-44
Email: markus.stifter@ljv-hessen.de   Internet: www.ljv-hessen.de

Hintergrundinformationen: Schwankungen in Wildtierbesätzen sind normal und werden durch viele Faktoren beeinflusst (Beutegreifer, Witterung, Krankheiten, etc.). Solche Schwankungen zeigen aber auch Veränderungen in der Landschafts-struktur und in der Landnutzung unserer Kulturlandschaft auf. Weder auf Landesebene noch regional kann von einer generellen Gefährdungnoch von einer pauschal guten Situation für Feldhasen gesprochen werden. Das „Gesetz des Örtlichen“, die lokalen Bedingungen, entscheiden über den jeweiligen Hasenbesatz.

Mit freundlichen Grüßen

MarkusStifterPressesprecher Landesjagdverband Hessen e. V.

 
   
 
Info vom 03.04.2020
Vorbeugende Maßnahmen einer forcierten Schwarzwildbejagung
   
 
  Landkreis Limburg-Weilburg

Der Landrat
   
 
   
 
  

Guten Tag,
auch in den momentan bedrückenden Zeiten der Coronakrise dürfen wir andere wichtige Dinge nicht aus dem Blick verlieren. Dazu gehört für uns alle die Gefahr der Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nach Deutschland. Im März 2020 ist es ca. 65 km hinter der deutsch-polnischen Grenze in einem Hausschweinebestand mit mehreren tausend Tieren zu einem ASP-Ausbruch gekommen: Der gesamte Bestand musste, daraufhin gekeult werden. Neueste Funde von auf ASP positiv getestetem Fallwild befanden sich auf polnischer Seite nur noch 10 km von der Grenze zu Brandenburg entfernt.

So dürfen wir, Sie als Landwirt und Tierhalter und wir als Veterinäre, im Einklang mit den Jagdausübungsberechtigten (JAB) in Ihrer Jagdgenossenschaft, keinesfalls den Fokus hierauf verlieren und müssen vorbeugende Maßnahmen ergreifen, um eine Verschleppung zu verhindern und eine schnelle Verbreitung der Seuche ein-zudämmen.
Dazu gehört auch die möglichst effektiv gestaltete Bejagung des Schwarzwildes, um es im Zaum zu halten, denn je niedriger die Tierzahl pro Fläche, desto langsamer ist die Geschwindigkeit einer Seuchenausbreitung.

Deshalb wenden wir uns als Amt für den Ländlichen Raum mit den Fachdiensten Veterinärwesen und Verbraucherschutz und Landwirtschaft mit einer dringenden Bitte an Sie: Gerade jetzt, unmittelbar vor der Aussaat von Sommergetreide, Leguminosen und vor allem Mais, sollten bitte folgende Dinge beachtet werden:

  • Die Maisaussaat sollte weiterhin mittels Einzelkornsaat in den üblichen Reihenabständen erfolgen, um das Drücken von Sauen aus dem Mais nicht zusätzlich zu erschweren und Treiber und Jagdhunde nicht unnötig zu gefährden. Wir bitten auf das ungeordnete Drillen zu verzichten.
  • Schon bei der Saat sollten Sie Schussschneisen zur Jagderleichterung anlegen. Dies spart zum einen Saatgut ein, zum anderen sind die Sauen so bereits frühzeitig an diese Abschnitte gewöhnt und sehen diese nicht als Gefahrenbereich an.
  • Die Schussschneisen können mit Kleesaat oder einer niedrig wachsenden für derartige Schneisen geeigneten Saatmischung eingesät werden. Klee ist auch dann noch für Schwarzwild attraktiv, wenn Mais und Sommergetreide in der Milchreife sind. Gerade in der trockenen Jahreszeit bietet das Angebot oben erwähnten Saftfutters eine gute Möglichkeit, Schwarzwild auf die Schneisen zu locken.
    Beim Anlegen der Schussschneisen sollte beachtet werden, dass
  • die Kopfseiten des Schlages durch Mais blickdicht eingesät sind, um Störungen von außen und Wind fernzuhalten,
  • die Hauptwindrichtung beachtet wird, so dass die JAB möglichst oft auf Schwarzwild mit Erfolgsaussichten ansitzen können und ein vereinfachtes Angehen möglich ist,
  • sie sich vorzugsweise in der Nähe eines Hauptwechsels befinden, um unnötigen Wildschaden durch häufiges Ein- und Auswechseln zu vermeiden.
  • Die Schussschneisen sollten eine Breite von mindestens 10 m haben. Sinnvollerweise entwickelt man die Größe aus der Arbeitsbreite der zur Verfügung stehenden Bodenbearbeitungsgeräte und der Geometrie der Ackerfläche. Insgesamt soll die Fläche so groß sein, dass die Sauen sich als ganze Rotte auf dem Streifen aufhalten, um Fehlschüsse weitgehend auszuschließen.
  • Innerhalb der landwirtschaftlichen Schläge wird für die Bejagungsschneise, ebenfalls, wie für den betroffenen Schlag selbst, die Betriebsprämie gewährt, sofern die Größe der Schneise 20% der Gesamtfläche des Schlages nicht übersteigt. Es ist somit nicht erforderlich, für die Bejagungsschneise einen eigenen Schlag zu bilden. Darüber hinaus ist es auch möglich, eine Bejagungsschneise als gesonderten Schlag anzulegen und diesen dann als ökologische Vorrangfläche oder aber im Rahmen des Agrarumweltprogramms bei der Förderbehörde anzumelden.

Bitte nehmen Sie Kontakt zu Ihren ortsansässigen Jagdgenossenschaften und Jagdpächtern auf, um gemeinsam gut umsetzbare und wirksame Lösungen zu erarbeiten. Nur gemeinsam können wir effektive Maßnahmen im Kampf gegen die ASP und die weiter ansteigenden Schwarzwildzahlen ergreifen!

Wir hoffen sehr auf Ihre Unterstützung und eine gute Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Jägerschaft und Amt.

 
 

 

   
 
Info vom 31.03.2020
Mitteilung des LJV
 
 

Im heute veröffentlichten Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen (Nr. 13 vom 31. März 2020) wird die "Zweite Verordnung zur Änderung der Hessischen Jagdverordnung" verkündet. Das HMUKLV hat damit die vom Hessischen Staatsgerichtshof für verfassungswidrig erklärten Schonzeiten (Urteil vom 12.02.2020) revidiert.
Demnach wird die Hessische Jagdverordnung vom 10. Dezember 2015 wie folgt geändert:

  • Juvenile Marderhunde sind ganzjährig bejagbar
  • Juvenile Füchse sind ganzjährig bejagbar
  • Steinmarder sind vom 16. Oktober bis zum 28. Februar bejagbar
  • Blässhühner sind vom 1. Oktober bis 15 Januar, sowie sie nicht nach Abs. 3 Satz 2 zu verschonen sind, bejagbar.
 
 
Die Änderungen treten einen Tag nach Verkündung, am 1. April 2020 in Kraft.
Download: Gesetz- und Verordnungblatt Nr. 13/2020
Bereits lange vor Einführung der neuen Jagdverordnung hat der Landesjagdverband gegen die ideologisch geprägten Einschränkungen der Jagdzeiten protestiert und im September 2015 alle hessische Jägerinnen und Jäger zu einer großen Demonstration aufgerufen. Rund 3.500 Jägerinnen und Jäger haben lautstark vor der Hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden demonstriert. Seither wurde unerlässlich und auf allen politischen Ebenen gegen die sachlich nicht begründbaren Schonzeiten engagiert gekämpft. Das Urteil vom 12. Februar 2020 des Staatsgerichtshofes, aufgrund der Klage der FDP-Fraktion gegen die Jagdverordnung, bestätigte nun die sachliche Argumentation des Landesjagdverbandes.
Wir freuen uns gemeinsam mit der FDP und allen Jägerinnen und Jägern, die uns dabei unterstützt haben, über diesen großen Erfolg - insbesondere für das uns anvertraute Niederwild!
 
   
 
Info vom 26.03.2020
Trichinenproben - Informationen des Veterinäramtes:
   
 
 

Aufgrund der derzeitigen Corona-Situation und den damit verbundenen Maßnahmen, um die Erregerverbreitung einzudämmen, wird das Forstamt Weilburg ab sofort seinen Publikumsverkehr deutlich einschränken. Herr Zehring hat uns heute darüber informiert.
Daraus ergeben sich bis auf weiteres neue Regularien für die Annahme von Trichinenproben. Bitte beachten Sie dies unbedingt und ich möchte Sie bitten, diese Informationen auch an die Jagdkollegen weiterzugeben.
Die Proben können jetzt wochentags nur nach telefonischer Voranmeldung bei Herrn Zehring zwischen 07:30 und 10:00 Uhr abgegeben werden.
Herr Zehring ist wie folgt telefonisch erreichbar: Forstamt Weilburg Kampweg 1, Tel.: 06471-6293412,
Mobil: 0160-4714226                          
Die Proben werden von Herrn Zehring vor dem Gebäude in Empfang genommen. Natürlich können aber auch weiterhin Proben in Hadamar außerhalb der Geschäftszeiten im Probenbriefkasten abgeben werden, zu den üblichen Geschäftszeiten nehmen wir die Proben auch persönlich entgegen.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüße und bleiben Sie gesund

Im Auftrag
Dr. Kerstin Herfen, Amtstierärztin

Landkreis Limburg-Weilburg
Der Landrat
Amt für Ländlichen Raum, Umwelt, Veterinärwesen und Verbraucherschutz
Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz
Gymnasiumstraße 4, 65589 Hadamar
Telefon: 06431 296-5862
Fax: 06431 296-5868
E-Mail: dr.k.herfen@limburg-weilburg.de
Internet: www.Landkreis-Limburg-Weilburg.de

 
   
 
Info vom 24.03.2020
Informationen des LJV
 
     
 

Liebe Jägerinnen und Jäger,

in einer Pressekonferenz am Sonntag, 22. März 2020 informierte der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier über weitere Beschränkungen von sozialen Kontakten zur Bekämpfung des Corona-Virus. Eine generelle „Ausgangssperre“ wurde in Hessen nicht beschlossen. Die Ausübung der Einzeljagd bleibt weiterhin möglich.

In Artikel 1 der Verordnung heißt es:

„Änderung der Dritten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus
Die Dritte Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 14. März 2020 (GVBl. S. 161), geändert durch die Verordnung zur Anpassung der Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 20. März 2020, wird wie folgt geändert:„ §1


(1) Der Kontakt zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes ist auf das absolut nötige Minimum zu reduzieren.

(2) Aufenthalte im öffentlichen Raum sind nur alleine, mit einer weiteren nicht im eigenen Haushalt lebenden Person oder im Kreise der Angehörigen des eigenen Hausstandes gestattet. Bei Begegnungen mit anderen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Öffentliche Verhaltensweisen, die geeignet sind, dass Abstandsgebot des Satz 2 zu gefährden, wie etwa gemeinsames Feiern, Grillen oder Picknicken, sind unabhängig von der Personenzahl untersagt.“

Die vollständige Verordnung können Sie unter folgendem Link herunterladen: Verordnung

Für die Jägerinnen und Jäger in Hessen bedeutet das:

Aus eigenem Interesse und zum Schutz von Menschen, die der Risikogruppe angehören, soll der Kontakt außerhalb des eigenen Haushalts auf ein nötiges Minimum reduziert werden.
Zusammenkünfte wie Vereinsversammlungen, Jägerstammtische oder auch das Treffen auf der Jagdhütte sollten bis auf Weiteres nicht mehr stattfinden. Bleiben Sie wenn möglich zuhause oder begeben sich nur einzeln zur Jagd ins Revier. Sollte ein Zusammentreffen von mehreren Personen wie z. B. nach einem Wildunfall nicht vermeidbar sein, achten Sie auf einen Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Personen, reichen Sie sich nicht die Hände und halten sich an die bekannten Hygieneregeln.
Die Ausübung der Einzeljagd bleibt somit möglich. Bitte denken Sie daran, dass auch Gemeinschaftsansitze ab vier Jagdscheininhabern bereits eine Gesellschaftsjagd nach § 18 HJagdG darstellen. Wir bitten daher alles zu vermeiden, was gegen den Aufruf der Landesregierung verstoßen könnte, die Kontaktsituation bestmöglich zu minimieren.
Gleiches gilt auch für andere Tätigkeiten, wie z. B. Revierarbeiten, die Rettung von Jungwild nach Beginn der Mähsaison oder die Feldhasentaxation.
Sollten Sie selbst Krankheitssymptome verspüren oder Kontakt zu nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Personen gehabt haben, bleiben Sie bitte zuhause und wenden Sie sich telefonisch an Ihren Hausarzt oder das Gesundheitsamt Ihres Landkreises.
Unterstützen Sie ältere oder vorerkrankte Jagdkameraden z. B. beim Einkaufen, damit diese so wenig wie möglich das Haus verlassen müssen.

Informieren Sie sich über den Hessenjäger oder die Homepage ljv-hessen.de über weitere Entwicklungen oder mögliche Folgeverordnungen.

Weitere wichtige Informationen und Downloads:

22.03.2020: Besprechung von Bundeskanzlerin Merkel mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder zum Coronavirus

16.03.2020: Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland
Bericht auf unserer Homepage mit Video der Pressekonferenz vom 22.03.2020 mit Ministerpräsident Volker Bouffier
Artikel "Absage des Landesjägertages am 9. Mai 2020 in Gladenbach"
Übersicht: Absagen und Fragen zur Corona-Pandemie
Wir wünschen Ihnen, dass Sie in dieser schwierigen Zeit gesund bleiben.

Ihr LJV Hessen

 
   
 
Info vom 17.03.2020
DJV sagt Großveranstaltungen ab
   
 

Wegen Corona-Virus: Das DJV-Präsidium hat heute in einer Sondersitzung Bundesjägertag, Wettbewerbe im jagdlichen Schießen und weitere Veranstaltungen für das Jahr 2020 abgesagt. Der Seminarbetrieb ruht bis Ende Juni 2020. Zum Schutz seiner Mitglieder reagiert der DJV damit auf die Empfehlungen der Bundesregierung. 

(Berlin, 16. März 2020) Vor dem Hintergrund der Corona-Krise hat das Präsidium des Deutschen Jagdverbandes (DJV) heute in einer Sondersitzung alle für 2020 geplanten Großveranstaltungen auf Bundesebene abgesagt. Damit reagiert der Dachverband auf die Empfehlungen der Bundesregierung und die derzeit täglich größer werdenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens in vielen Bundesländern. Das DJV-Präsidium hat sich zu diesem drastischen Schritt entschieden, weil die Gesundheit der Menschen Vorrang hat. Zudem will die Verbandsspitze den Druck von den Landesverbänden und ihren Untergliederungen nehmen, Qualifikationswettbewerbe durchzuführen - etwa im Jagdhornblasen oder im jagdlichen Schießen.

Folgende DJV-Großveranstaltungen wurden abgesagt:

  • DJV-Waldtagung am 22. April 2020
  • Großgoldschießen Süd (30. Mai 2020) und Nord (11. bis 13. Juni 2020)
  • Bundesjägertag vom 18. bis 19. Juni 2020
  • Sophie Award (inklusive Jagdblogger Camp) am 24. Juli 2020  
  • Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen vom 2. bis 5. September 2020

Der Bundesbläserwettbewerb wurde auf 2022 verschoben, damit die Qualifikationswettbewerbe 2021 stattfinden können. Weitere Informationen gibt es hier.  
Der Seminarbetrieb der DJV-eigenen Bildungsakademie ruht wegen der Corona-Krise vorerst ebenfalls bis zum 30. Juni 2020. Die abgesagten Veranstaltungen werden zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt. Weitere Informationen zu den betroffenen Veranstaltungen gibt es hier.  

Herzliche Grüße und Waidmannsheil
Markus Stifter
Pressesprecher

 
     
 
Info vom 16.03.2020
Aktuelle Information
 
 
     
 


Liebe Mitglieder,

aus aktuellem Anlass wird die für den 28.03.2020 geplante Jahreshauptversammlung auf einen späteren Termin verschoben.

Aus gleichen Gründen hat sich der Vorstand dazu entschieden, die diesjährige Hegeschau am 25.04.2020 abzusagen.

Wir bitten um Ihr Verständnis!

Bleiben Sie gesund
Ihr Vorstand der JVgg


 
 
   
 
Info vom 09.03.2020
Gut besuchter Jungjäger-Infoabend
 

 
Auch in diesem Jahr veranstaltete die JVgg Oberlahn zusammen mit dem JKL eine Informationveranstaltung für Jungjägerinteressierte.
Über 20 Teilnehmer verschafften sich einen Überblick zum Ablauf des Unterrichts und die verschiedenen Themenbereiche. Die Ausbildungleiter beantworteten Fragen rund um die Fachgebiete Wildtierkunde, Hege, Natur- und Tierschutz, Jagdrecht, Waffenkunde, Wildbretverwertung und Jagdliches Brauchtum.
Wir freuen uns über das große Interesse und hoffen zahlreiche Gesichter Anfang Juni - zum Start des Jungjägerkurses- wieder begrüßen zu dürfen!
   
 
  Alle Informationen zu unserem Aubildungsangebot in Theorie und Praxis finden Sie hier
   
 
Info vom 09.03.2020
Zweitklässler besuchen Dillhäuser Jäger
 
 


Ein Ausflug der besonderen Art - Schreibpulte werden gegen Hochsitz und Fernglas getauscht. Die 2. Klassen der Franz-Leuninger-Schule in Dillhausen freuten sich über eine Klassenführung im Revier Dillhausen. Die örtlichen Jäger nahmen sich viel Zeit und beantwortenen allerlei Fragen zu Wildtieren und Pflanzenwelt. Wie schön Sachkundeunterricht sein kann, lesen Sie hier im ausführlichen Bericht

Vielen Dank an die Dillhäuser Jägerschaft für das tolle Engagement!

   
 
Info vom 26.02.2020
Jungwaschbär wieder ganzjährig bejagbar
 
 


Mit Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen vom 24.02.2020 ist der Jungwaschbär wieder ganzjährig bejagbar. Die geänderte Verordnung trat am 25.02.2020 in Kraft.
Download: Auszug aus dem Gesetz-und Verordnungsblatt



   
 
Info vom 24.02.2020
Messe Alsfeld
 
   
 
Info vom 24.02.2020
Probleme bei Jagdschein -verlängerung, -erteilung
 
     
 

Hinweis des LJV:

Liebe Jägerinnen und Jäger,
mit Verkündung im Bundesgesetzblatt am 19.02.2020 trat das geänderte Waffengesetz einen Tag später in Teilen in Kraft. Der LJV berichtete: https://ljv-hessen.de/waffengesetz-geaendert/
Der LJV hatte die Vorsitzenden der Jagdvereine sowie seine Mitglieder bereits am 23.01.2020 per Newsletter darüber infor-miert, dass anstehende Jagdscheinverlängerungen möglichst direkt nach Eintreffen des Haftpflichtversicherungsnachweises vorgenommen werden sollten.
Die oberste Jagdbehörde (HMUKLV) reagierte auf die Gesetzesänderung und wies darauf hin, dass ab sofort vor der Verlängerung oder Neuerteilung eines Jagdscheines die Feststellung der Verfassungstreue durch eine Abfrage beim Landesamt für Verfassungsschutz im Rahmen der waffenrechtlichen Zuverlässigkeit erfolgen müsse.
Bereits im vergangenen Jahr hatte der LJV die Behörden auf diese Problempunkte hingewiesen und steht weiter in engem Kontakt mit dem hessischen Innen- und Umweltministerium.
Die Hessische Landesregierung arbeitet mit Hochdruck an der Umsetzung des geänderten Waffengesetzes in Bezug auf die nun geforderte Verfassungsschutzabfrage.
Der LJV ruft daher alle Jägerinnen und Jäger, deren Jagdschein am 31.03.2020 abläuft, dazu auf, zeitnah einen Verlängerungsantrag bei der zuständigen UJB zu stellen. Durch die noch anstehende Überprüfung beim Landesamt für Verfassungsschutz werden Sie den Jagdschein nicht wie gewohnt sofort in der Behörde verlängert bekommen, sondern müssen ein zweites Mal bei der Behörde vorstellig werden. Falls Ihnen die Behörde anbietet, den Jagdschein zu verlängern und dann zuzusenden, ist dies ein Service der jeweiligen UJB. Bitte bedenken Sie jedoch, dass Sie ohne mitgeführten Jagdschein weder zur Jagdausübung noch zum Besuch des Schießstandes oder zum Kauf von Langwaffen oder -munition berechtigt sind.
Herzliche Grüße und Waidmannsheil

 
   
 
Info vom 13.02.2020
Argumentation des LJV bestätigterschrift
 


Am Dienstag, 11. Februar 2020, hat der Hessische Staatsgerichtshof in Wiesbaden sein Urteil im Verfahren über den Normenkontrollantrag der FDP-Fraktion Hessen gegen die Hessische Jagdverordnung verkündet und damit die sachlichen Argumente des LJV gegen eine Schonzeit von Jungfüchsen, Jungwaschbären und juvenilen Marderhunden bestätigt. Der Staatsgerichtshof hat weiterhin bestätigt, dass das Jagdrecht insofern dem Tierschutzgesetz vorgeht, als die Jagd ein vernünftiger Grund im Sinne des Tierschutzrechts ist.

Komplette Info:

   
 
Info vom 11.02.2020
Einladung zur Jahreshauptversammlung
 
 
Info vom 10.02.2020
Merkblatt: Was tun bei Verdacht auf einen Wolfriss?
 
Der LJV hat ein aktualisiertes Merkblatt "Was tun bei einer Wolfssichtung oder Verdacht auf einen Wolfriss" veröffentlicht:

Download Merkblatt Wolfssichtung

   
 
Info vom 30.01.2020
Wolfnachweise
 
 


Nachdem Mitte Januar 2020 nachgewiesen ein Wolf auf der A 60 an der Anschlusstelle Mainz-Drais überfahren wurde, bestätigt das HLNUG das es sich bei dem am 28.01.2020 in Frankfurt Sachsenhausen aufgefundene Tier ebenfalls um einen Wolf handelt.
Alle bestätigten Wolfsnachweise für Hessen finden sich in der Tabelle unter:
http://www.hlnug.de/themen/naturschutz/tiere-und-pflanzen/arten-melden/wolf

 
     
 
Info vom 28.01.2020
Afrikanische Schweinepest
 
In der vergangenen Woche veröffentlichte der DJV eine Meldung, dass die Afrikanische Schweinepest (ASP) nur noch 12 Kilometer von Deutschland entfernt ist.
Der LJV hat daraufhin eine umfangreiche Themenwebseite zur ASP erstellt, die neben Links zum aktuellen Verbreitungsgebiet auch sämtliche Downloads wie Merkblätter, Probenbegleitscheine, Infobroschüren zur ASP sowie die entsprechenden

ASP- Merkblatt für Jäger
ASP- Vorsicht bei Jagdreisen
ASP Merkblatt: "Beprobung Indikatortiere"

 


Merkblätter zur Beprobung und Verhaltenshinweise finden Sie auch auf unsere Homepage unter Service/ Formulare
 
 
Info vom 25.01.2020
Vogelgrippe - Besondere Vorsicht geboten
Wie die Pressestelle des HMUKLV mitteilt, wurde in Brandenburg bei einer verendeten Wildgans der Geflügelpest-Erreger H5N8 nachgewiesen. In Hessen wurden bislang keine Fälle festgestellt. Aufruf des Ministeriums:
„Auch Jägerinnen und Jäger können mithelfen, damit die Vogelgrippe sich nicht ausbreitet und erlegte Wildvögel dem Landeslabor in Gießen zur Untersuchung auf Geflügelpest zukommen lassen. Funde mehrerer verendeter Wildvögel sollten unverzüglich den Veterinärämtern vor Ort gemeldet werden, damit diese Tiere untersucht und gegebenenfalls schnell entsprechende Maßnahmen angeordnet werden können.“

Der letzte große Ausbruch der Vogelgrippe in Hessen war im Winter 2016/2017. Bei ca. 60 Wildvögeln und einem Zoovogel wurde die Krankheit festgestellt. Derzeit wandern viele Wasser- und Möwenvögel aus nordöstlicher Richtung nach Hessen.

Weitere Informationen finden Sie hier:
https://umwelt.hessen.de/verbraucher/tiergesundheit-tierseuchen/tierkrankheiten-tierseuchen/aviaere-influenza-gefluegelpest