Für den Inhalt dieser Seite ist eine neuere Version von Adobe Flash Player erforderlich.

Adobe Flash Player herunterladen

 
 
 
19.04.2013
Ausflug der Jagdhornbläser vom 19.04.2013 bis 21.04.2013 nach Pfullendorf (Bodensee)
 
Gut gelaunt und voller Erwartungen starteten wir in den frühen Morgenstunden des 19. April, um 6:45 Uhr, vom Kundenparkplatz der Fa. Medenbach in Kubach zu unserem 3-Tagesausflug in Richtung Bodensee. Nach der Begrüßung und einer Einweisung in unseren modernen Reisebus durch Busfahrer Peter Lamaack und den „Reiseleiter“ Peter Medenbach fuhren wir über die B49 und dann auf der A3 Richtung Süden. Weiter ging es über die A67 und die A6 bis zum Rasthof „Am Hockenheimring“, wo uns Peter Medenbach mit mitgebrachter Fleischwurst und frischen Brötchen versorgte.
 
     
 
Nach der Weiterfahrt erreichten wir, in der schönen Landschaft des Schönbuchs gelegen, gegen 11:00 Uhr unser erstes Tagesziel das mittelalterliche Kloster- und Jagdschloss Bebenhausen.
Hier wurden wir vom „Königlichen Hofjäger Lederle“ zu einer Themenführung durch die Schlossanlage und die Räumlichkeiten empfangen. Gekonnt, phantasievoll und äußerst fachkundig verstand er es, uns in die Zeit der württenbergischen Könige Karl und Wilhelm und dessen Gemahlin Charlotte zu versetzen.
Nach der Führung nutzten wir die Gelegenheit im romantischen Schlosshof einige Stücke auf unseren Hörnern zu blasen. Dirigiert wurden wir von Jagdfreund Reiner Strunk, der kurzfristig für unseren, wegen einer familiären Trauerfeier verhinderten, Hornmeister Martin Erler eingesprungen war. Hierfür noch mal unseren herzlichsten Dank
 
     
 
Ein kurzer Fußmarsch durch das verträumte Örtchen Bebenhausen führte uns zum Gasthaus „Sonne“, wo wir unser Mittagessen einnahmen. Nachdem alle gesättigt waren, wurde es nach der Weiterfahrt im Bus etwas ruhiger und wir erreichten gegen 16:15 unser Tagesziel, das 3-Sterne Flairhotel „Adler“ in Pfullendorf.
Nach dem Einchecken ins Hotel und dem Verteilen der Reisegruppe auf die Hotelzimmer versammelten wir uns an der Rezeption zu einer Stadtführung durch Pfullendorf. Unsere Stadtführerin zeigte uns die historische Altstadt und wir konnten das Rathaus, die wunderschöne und reich verzierte St. Jakobuskirche und das „Alte Haus“, ein imOriginalzustand erhaltenes mittelalterliches Fachwerkhaus, besichtigen. So erfuh- ren wir viele interessante Dinge über die Entstehung der Stadt, die Verleihung der Stadtrechte sowie über die Menschen und deren Lebensbedingungen zu der damaligen Zeit.
 
     
 

Um 19:00 Uhr trafen wir uns zum Abendessen im Hotelrestaurant „Zauberlehrling“, wo man uns mit einem sehr gelungenen 3-Gänge Menü verwöhnte. Nach dem Essen bliesen wir die „Begrüßung“. Besonders freute es uns, als wir nach diesem ersten Stück von den anderen Hotelbesuchern in den Hauptraum des Restaurants gebeten wurden, um dort noch einige Stücke vorzutragen. Peter Streng fungierte gekonnt als Dolmetscher und erklärte einer amerikanischen Reisegruppe die Bedeutung der Signale „Zum Essen“ und „Auf Wiedersehen“. Am späten Abend zogen sich die meisten dann zur Nachtruhe auf die Hotelzimmer zurück, einige jedoch trafen sich noch in der Hotelbar und man munkelt, daß sie dort bis in die frühen Morgenstunden zu sehen und zu hören waren.

„Der Winter ist zurück !!!“. Sicher waren die meisten von uns erschrocken, als sie am Samstagmorgen den ersten Blick nach draußen wagten und sahen, daß es über Nacht geschneit hatte. Damit hatte sicher keiner mehr gerechnet.

Nach dem Frühstück vom reichhaltigen Buffet starteten wir um 9:00 Uhr in Richtung Insel Mainau.

 
     
 
Glücklicherweise stieg die Außentemperatur, je weiter wir in die Nähe des Bodensees kamen. Am vereinbarten Treffpunkt, am Eingang zur Insel Mainau bei dem Inselmaskottchen „Blumi“, wurden wir von unserer Inselführerin in Empfang genommen. Sie begleitete uns kompetent und mit der nötigen Stimmgewalt über die Insel und zeigte uns die Sehenswürdigkeiten. Im Palmhaus des gräflichen Schlosses konnten wir die wunderschönen Exponate der dort aktuell gezeigten Orchideenaustellung bewundern.
 

Gegen 13:00 Uhr waren wir zu einem  Bläserkonzert auf den Großherzog Friedrich Terrassen angemeldet. Zuvor mussten wir jedoch zurück zu den Seeterrassen, um unsere dort abgelegten Jagdhörner zu holen. Danach war uns unsere Inselführerin noch einmal sehr behilflich, indem Sie den Inselbus auf halber Strecke stoppte und wir so den Rückweg sehr bequem zurücklegen konnten.
Auf den Großherzog Friedrich Terrassen, dem höchsten Punkt der Insel angekommen, stellten wir uns zu unserem Konzert auf und trugen unsere Stücke unter dem Beifall der Inselbesucher  vor. Danach hatten wir Gelegenheit zum Mittagessen, bevor wir uns dann um 15:00 im Energiepavillon, gleich neben dem Schmet- terlingshaus, zur Weinprobe trafen. Dort erfuhren wir einiges über das Weinanbaugebiet der Bodenseeregion, die dort vorkommenden Rebsorten und die historische Entstehung des Weinanbaues. Natürlich hatten wir auch Gelegenheit einige der heimischen Weine zu verköstigen. Am Ende bedankte sich Peter Streng im Namen aller beim Referenten und wir sangen ihm das „Horrido“.

 
 
 

Nun gingen wir zurück zum Bus um die Rückkreise nach Pfullendorf anzutreten. Wir fuhren zunächst nach Konstanz, um von dort mit der Fähre über den Bodensee nach Meersburg überzusetzen. Auf der Weiterfahrt stimmten Peter Streng und Rudi Kreuz einige Lieder an und so verging die Zeit bis zur Ankunft im Hotel wie im Flug.

Das für den Abend angekündigte Rittermahl in den historischen Felsengewölben des Hotels wurde von allen mit Spannung erwartet. Um 19:30 trafen wir uns und nahmen an den langen Tischreihen unsere Plätze ein. Anschließend wurden wir von den Burgjungfrauen begrüßt und in den Ablauf des Abends eingewiesen. Als nächstes wurden wir mit dem entsprechenden „Outfit“ versorgt und mussten uns die bereitgelegten mittelalterlichen Gewänder überziehen. Zur Überwachung und Einhaltung der nötigen Moral und der Tischsitten wurde Rainer Zipp zum Tischvogt erkoren. Zu seiner Unterstützung und zur Sicherstellung der guten Stimmung wurde Rudi Kreuz zum Tischnarr ernannt. In den Deckeln der zur Suppe gereichten Brotlaiber waren zum Teil Zettel mit besonderen Aufgaben versteckt, deren Einlösung Tischvogt Rainer zu überwachen hatte. Er zeigte sich an diesem Abend allerdings überaus gnädig und sanftmütig und stellte niemanden an den bereitgestellten Pranger. Tischnarr Rudi nahm seine Aufgabe sehr ernst und unterhielt uns während des Mahles mit Liedern und Trinksprüchen. Ein weiteres Highlight und eine der Überraschungen des Abends war die Vorführung einer Feuerkünstlerin, die uns mit ihren Darbietungen zu begeistern wusste.
So konnten wir einige schöne Stunden in den Felsengewölben verbringen, bevor wir uns dann zur vorgerückten Stunde, natürlich nicht ohne einen „Absegler“ an der Hotelbar zu nehmen, in unsere „Schlafgemächer“ zurückzogen.

 
       
 

Die Abreise am Sonntag war für 11:00 Uhr eingeplant, so daß für alle die Gelegenheit bestand auszuschlafen und in aller Ruhe zu frühstücken. Die Heimfahrt verlief problemlos und gegen 16:45 waren wir zurück in Kubach.
Unterwegs bedankten wir uns bei unserem Busfahrer Peter mit einer kleinen Spende. Er hat uns nicht nur sicher gefahren, sondern sich auch hervorragend um alle organisatorischen Angelegenheiten während unseres Ausfluges gekümmert und uns somit die Reise so angenehm wie möglich gestaltet.

An dieser Stelle auch unseren herzlichen Dank an Peter Medenbach für die perfekte Planung und Vorbereitung unserer Reise.

Es waren drei schöne, erlebnisreiche Tage, in denen auch die Gemeinschaft wieder aufgefrischt wurde.
Nach vielen Eindrücken, wissenswerten Informationen und geselligem Beisammensein wird uns dieser Ausflug in guter Erinnerung bleiben.

  Jörg Wirbelauer