Für den Inhalt dieser Seite ist eine neuere Version von Adobe Flash Player erforderlich.

Adobe Flash Player herunterladen

Grillfest der Jägervereinigung Oberlahn e. V. mit 65. Geburtstagsfeier
in der Grillhütte in Edelsberg am Samstag, dem 17.08. 2013 um 14.00 Uhr

Organisation:
Die Planung, Organisation und Durchführung lag in den Händen der Hegegemeinschaft 7 Weilburg unter der Leitung von Herrn Eberhard Ochs.

Programm:
Zum Auftakt blies das 18 Personen starke Bläserkorps das Signal „Begrüßung“!
Herr Eberhard Ochs begrüßte die Gäste im Namen der Hegegemeinschaft Weilburg, hieß sie herzlich willkommen, lud zum Feiern ein, da für das leibliche Wohl bestens gesorgt sei und bedankte sich bei seinen Helferinnen und Helfern für die tüchtige Unterstützung.
Er übergab das Mikrofon an den 1. Vorsitzenden Klaus Pfeiffer, der auch durch das halbstündige Programm führte.

Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden:
Liebe Gäste, liebe Ehrengäste, Liebe Jagdfreunde, liebe Hegegemeinschaftsleiter, liebe Helferinnen, liebe Helfer, lieber Hornmeister, liebe Bläserinnen, liebe Bläser, liebe Jungjägerin und Jungjäger, lieber Uwe Dombach, sehr verehrter Herr Axel Becker und sehr geehrte Vertreterin von der heimischen Presse (Frau Nicole Ochs), ich begrüße Sie auf das allerherzlichste und heiße Sie genauso herzlich willkommen, auch im Namen des Gesamtvorstandes, zum heutigen Grillfest mit Geburtstagsfeier in dieser schönen Grillhütte hier in der Gemarkung Edelsberg.

Die Ehrengäste sind:
Herr Werner Wernecke, Leiter vom Forstamt Weilburg und vom Forstlichen Bildungszentrum,
Herr Reinhard Kohl, Vorsitzender vom Fischereisportverein  Oberlahn,
Herr Michael Schales, Vorsitzender vom Jagdklub Limburg,
Herr Wolfgang Rusert, Leiter der Unteren Jagdbehörde in Limburg,
Herr Martin Kaiser, unser Leiter der Jungjäger-Ausbildung aus Offheim
Herr Oswald Schreiner, derzeit Musikdirektor des Bläserkorps

Wir freuen uns, dass Sie so zahlreich gekommen sind, um mit uns ein paar schöne und unterhaltsame Stunden zu verbringen. Die Voraussetzungen dafür sind hervorragend. Perfekt sind auch Innen- und Außendekoration. Zum einen ist der Wettergott uns holt gesonnen und zum anderen hat die Hegegemeinschaft Weilburg mit ihrem Leiter Herrn Eberhard Ochs und seinen Helferinnen und Helfern optimale Rahmenbedingungen geschaffen. Es ist für alles bestens gesorgt und hauptsächlich für unser leibliches Wohl. Neben den Steaks gibt es Wildgrillwürstchen, Kaffee und Kuchen, Bier vom Fass und weitere diverse Getränke. Zur Unterhaltung trägt unser Bläserkorps mit einigen Signalen bei. Es ist wünschenswert wenn viele gute Gespräche zustande kommen. Wir wünschen Ihnen jedenfalls viel Spaß und einen vergnügten Nachmittag.

Herr Axel Becker aus Schupbach, wird uns an seinem Stand vor der Hütte zeigen wie Jagdmesser geschärft werden und
Herr Uwe Dombach aus Aumenau ist mit dem Jagdflohmarkt, der nun im zweiten Jahr durchgeführt wird, in der Hütte präsent. Beide hoffen auf großen Zuspruch!

Ich spreche, auch im Namen des gesamten Vorstandes, meinen außerordentlichen Dank allen Organisatoren, Helferinnen, Helfern , Beteiligten und Mitwirkenden aus, ohne explizit noch einmal Namen zu nennen!

Auch gilt unser Dank dem hiesigen Jagdpächter, Herrn Erhard Hintze, der diese wunderschöne Grillhütte vom Kur- u. Verkehrsverein angemietet hat.

Nun erfolgt der Jägerschlag der Jungjägerin und der Jungjäger mit Aushändigung der Jägerbriefe. Ich bitte folgende Personen sich vor dem Bläserkorps aufzustellen:  Frau Monika Gruhn, Dieter Groß, Lukas Krogmann, Michael Liemen, Markus Rose und Markus Scherber.

Das Bläserkorps bläst das passende Signal „Blatt schlagen“!
Jeder und jedem Jungjäger wird mit dem Hirschfänger dreimal auf die Schulter geschlagen. Dabei wird vom Ausführenden der Brauchtumsspruch „Der erste Schlag soll dich zum Jäger weihen, im edlen Waidwerk sollst du gedeihen“, „der zweite Schlag soll dir die Kraft nun geben, auszuüben stets das Rechte in deinem Jägerleben“, „der dritte Schlag soll dich verpflichten, nie auf die Jägerehre zu verzichten“ ausgesprochen! Die ausführenden  Klaus Pfeiffer, Peter Medenbach und Dietmar Hahn geben den neuen jungen Mitgliedern noch folgende unverzichtbare Leit- und Gebotssätze mit auf den Weg: „Das ist des Jägers Ehrenschild, dass er beschützt und hegt sein Wild; waidmännisch Jagd wie es sich gehört, den Schöpfer im Geschöpfe ehrt“. „Es ist des Jägers höchst Gebot, was er nicht genau erkennt das schießt er nicht tot“. Besonders wird auf den sicheren Umgang mit der Waffe mit dem Zitat „Ist erst einmal die Kugel aus dem Lauf, hält sie nicht mal mehr der Schöpfer auf“ hingewiesen.
Das Bläserkorps bläst zu Ehren der Jungjäger das Signal „Ehrenfanfare“!
Die Jungjäger treten ab und sind nach altem wädmännischen Brauchtum letztendlich in die Gilde der Jäger aufgenommen.

Anlässlich des 65. Geburtstags präsentiert der 1. Vorsitzende eine kleine Revue der Chronik!
Schon viele Jahre bestand der Wunsch der Jäger des Oberlahnkreises sich in einem Verein zusammen zu schließen. So übermittelte es uns unser Ehrenmitglied, Dr. Hans Wiens aus Weilburg, der bereits in 1937 seinen Jugendjagdschein erlangte. Dann kam der zweite Weltkrieg, der ohnehin das Vereinsleben lähmte. Unmittelbar nach der Kapitulation im Mai 1945 wurden auch die Jäger von den Alliierten Siegermächten entwaffnet. In dem Hunger-und Kältewinter 1946/1947 waren eine halbe Million Deutsche verhungert und erfroren. Dies war mit ein Grund dafür, dass man der Deutschen Jägerschaft wieder das Jagen mit der Waffe erlaubte. Denn man hatte erkannt, dass das Wildbret ein sehr wichtiger Überlebensbestandteil der Deutschen Bevölkerung geworden war.
Inoffiziell ist wahrscheinlich unser Jagdverein im Frühjahr 1947 ins Leben gerufen worden, da das Eintrittsdatum von Hans Wiens der 20. März 1947 ist!
 
Niederschrift über die Gründungsversammlung der Jägervereinigung Kreis Oberlahn:
 

Die für heute, den 25. September 1948, 20.00 Uhr im Hotel Traube (Weilburg) einberufene  Versammlung soll die Gründung einer Vereinigung der Jäger des Oberlahnkreises beschließen. Mit den Vorarbeiten wurde Herr Arthur Peger, Weilburg, Odersbacherweg 1, betraut. (Hinweis: Er gab den offiziellen Startschuss, nachdem er in Erfahrung gebracht hatte, dass keine Lizenz der Militärbehörde mehr erforderlich war).

1. Der Verein ist eine freie, parteilose Organisation der Jäger und hat die Aufgabe, die Belange der Jäger und des    Jagdwesens in seinem Kreis und darüber hinaus in Zusammenarbeit mit gleichgerichteten Vereinen und     Verbänden im Lande Hessen und in anderen Deutschen Ländern zu vertreten.
2. Der Verein wird nach den Vorschriften des BGB zum Vereinsregister angemeldet.
3. Der Verein wird Mitglied im Landesjagdverband Hessen (Sitz in Frankfurt a. M.)
4. Alle Einzelheiten werden in einer heute Abend genehmigten Satzung festgelegt.
5. Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen und wurde gewählt in freier Wahl mit Zustimmung der     Anwesenden:

  1. Vorsitzender: Arthur Peger, Weilburg, Odersbacherweg 1 (Kreis Spark. Direktor)
  2. Vorsitzender: Paul Belli, Weilburg (Forstmeister im Weilburger Forstamt)
  Schriftführer: Reinhard Becker, Weilburg (Buchhalter)
  Kassierer: Rudolf Müller, Weilburg (Gemischtwarenhändler u. Wildhändler)
  Kreisjagdmeister: Dr. Erwin Orb, Weilburg (Amtsgerichtsrat)
  Beirat: Herr Amend, Herr Böhmer, Eduard Göbel, Löhnberg (Förster);
    Hermann Ries, Obershausen (Förster)

6. Die Satzung wurde von acht Mitgliedern unterschrieben!
7. Schluss der Sitzung um 21.14 Uhr

33 Gründungsmitglieder haben sich auf der Niederschrift handschriftlich eingetragen!
Am Ende des Jahres hatte der neue Jagdverein 42 Mitglieder!

1. Vorsitzende von 1948 bis 2013:
1948 -1955 Herr Arthur Peger (7 1/2 Jahre); 1956 -1975 Herr Reinhard Becker (20 Jahre); 1976 -1985 Herr Willi Göbel (10 Jahre); 1986 -1993 Herr Hartmut Heß (8 Jahre); 1994 -2004 Herr Dr. Christoph Noack (11 Jahre); 2005 -2006 Herr Burckhard Heimann (2 Jahre); 2007-2012 Herr Hans-Helmut Nolten (6 Jahre); 2013 Herr Klaus Pfeiffer (1/2 Jahr).

2. Vorsitzende von 1948-2013:
Herr Paul Belli, Herr Dr. Eberhard Roeder, Herr Willi Göbel, Herr Karl-Heinz Lang, Herr Hartmut Heß, Herr Günter Steinberg, Herr Erhard Hintze, Herr Bernd Kleindopf, Herr Klaus Pfeiffer, Herr Peter Medenbach.

Kreisjagdberater von 1948 bis 2013:
Herr Dr. Erwin Orb, Herr Eberhard Roeder, Herr Alfred Bopp, Herr Erhard Hintze, Herr Manfred Möbs, Herr Klaus Ahlborn.

Mitglieder-Entwicklung (M=Mitglieder):
1948= 42 M; 1955= 90 M; 1959= 173 M; 1968= 209 M; 1978= 313 M; 1986= 344 M; 1996= 379 M; 2007= 358 M; 2012= 337 M; 2013= 345 M.

Ein paar interessante Ereignisse:
1966 wurde die Satzung in Form eines DIN A5 Heftchens mit Datum vom 19. März und eine kleine grüne Mitgliedskarte an die Mitglieder verteilt.

1983 war die zweite Änderung der Satzung mit Datum vom 01. August. Ebenfalls in
1983 wurde unser Jagdverein Mitglied in der Naturlandstiftung Hessen e. V.!
1988 wurde unsere zusammen gewürfelte Schießmannschaft Hessenmeister.

1997

wurde Dr. Christoph Noack in den Vorstand des Landesjagdverbandes Hessen gewählt. Kreisjagd- berater Alfred Bopp aus Löhnberg erhielt den Staatsehrenpreis für das Wildunfallprojekt mit dem ADAC in München.

2004 wurde eine Internetseite für die Jägervereinigung Kreis Oberlahn eingerichtet.

2012

Ab Januar wurde eine neue, moderne und ideenreiche Internet Homepage eingerichtet, die immer auf dem aktuellsten Stand gehalten wird. Mit Datum vom 30.März dürfen wir den neuen Vereinsnamen „Jägervereinigung Oberlahn e. V.“ führen.

Für 65-jährige Mitgliedschaft wurden bei den Hegeschauen Herr Dr. Hans Wiens und Herr Dr. Hermann Hof geehrt!

Bläserkorps:
In den ersten 20 Jahren nach der Vereinsgründung bildeten sich hin und wieder kleine Bläsergruppen, die aber auf Dauer keinen Bestand hatten.
1968/1969 war es dann soweit. Ein harter Kern von Jagdhornbläsern setzte sich durch und gründete das noch heute bestehende Bläserkorps der Jägervereinigung Oberlahn.

Hornmeister waren:
Herr August Röth (23 Jahre); Herr Ralf Schmidt (3 Jahre); Herr Adolf Ehrlich (17 Jahre); derzeitiger Hornmeister ist Herr Martin Erler (1 Jahr).

Auftritte:
In den 70er Jahren gab es einige erfolgreiche Teilnahmen an den Jagdhornbläser-Wettbewerben auf Schloss Kranichstein in den Gruppen A und B.
Es gibt Auftritte zu Geburtstagen und Sterbefällen, sofern es die Betroffenen oder die Angehörigen wünschen. Konzerte sind hin und wieder angesagt, mit anderen Bläsergruppen oder mit Gesangvereinen.

Höhepunkte waren zum Beispiel:
Der Landesjägertag des Landesjagdverbandes Hessen im Jahre 1998 in Weilburg. Der 45. Hessentag in Weilburg in 2005. 18 Bläserkorps gaben ein Konzert im Schlossgarten. Die Hubertusmessen in der Weilburger Schlosskirche. In 2009 wurde das 40-jährige Bestehen gefeiert!

Das Bläserkorps blies die Signale „Horrido“, „Jägermarsch Nr. 6“ und zum „Essen“!

Abschließend bedankte sich der 1. Vorsitzende nochmals bei den über 130 Gästen für ihr kommen! Die sehr gelungene Veranstaltung fand vor Anbruch der Dämmerung ihr wohlverdientes Ende.