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Der Kreisjagdberater

Die Aufgaben des Kreisjagdberaters sind durch den jeweils gültigen Erlass der Obersten Jagdbehörde, angesiedelt bei der Hessischen Landesregierung in Wiesbaden, bestimmt und beinhalten eine Zusammenarbeit der Jägerschaft mit den Forst- und Jagdbehörden. Das Jagdgeschehen und das jagdliche Handeln wird heutzutage von der Öffentlichkeit beobachtet und kommentiert. Diese öffentliche Meinung, oft dargestellt in den Medien, hat Einfluss auf die Politik und Gesetzgebung unseres Staates. Die gravierenden Fehler einzelner Jagdausübender, die als schwarze Schafe bezeichnet werden müssen, verursachen in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit einen negativen Einfluss auf alle, die bemüht sind das Deutsche Waidwerk professionell und gesetzeskonform zu betreiben. Es ist daher die Pflicht der Jagdausübenden mutig gegen Regel- und Gesetzesübertretungen, also gegen Jäger die Rechtsbrüche begangen haben, vorzugehen und sie möglichst durch Präventionsarbeit in der Zukunft zu unterbinden.

Hierzu und bei Verstößen erfolgt eine enge vertrauensvolle Zusammenarbeit mit gegenseitigem Informationsaustausch des Kreisjagdberaters und der Unteren Jagdbehörde in Limburg.

Verstöße aus der Praxis sind zum Beispiel gegen:

1. BJG § 19 Sachliche Verbote (1) Absatz 5a / Verwendung von: Künstlichen Lichtquellen; Spiegel; Vorrichtungen zum Anstrahlen oder Beleuchten des Zieles;enet.de

 

Nachtzielgeräte, die einen Bildwandler oder eine elek- tronische Verstärkung besitzen und für Schusswaffen bestimmt sind.

2. Hessisches JG § 27 Krankes Wild, Wildfolge, Absatz (1) / Pflicht der Nachsuche: Krankgeschossenes, durch Verkehrsunfall oder andere Weise verletztes Wild ist unverzüglich „nachzusuchen“ und zu erlegen, usw.!

3. Fälle bei denen der Jagdausübende auf der Weide Kalb, Rind, Kuh, Schaf oder Pferd erlegt, muss sich über die Konsequenzen im Klaren sein. Denn es gilt nach wie vor: „Es ist des Jägers höchst Gebot, was er nicht kennt das schießt er nicht tot“!

4. Illegale Fütterungen.

5..Vergehen gegen das Waffenrecht.

Der Kreisjagdberater wird von der Jägervereinigung Oberlahn e. V. vorgeschlagen und von den politischen Gremien des Kreises ernannt und eingesetzt. Seine Dienstzeit beträgt fünf Jahre!

Unser Kreisjagdberater ist Herr Klaus Ahlborn. Seine komplette Anschrift und die kommunikative Erreichbar- keit ist zu finden unter „Vorstand„!