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Das Jagdjahr Jagdzeiten in Hessen Wildretter Projekte
     

Erläuterungen:
Die festgesetzten Jagdzeiten umfassen nur solche Zeiträume einschließlich Tageszeiten, in denen nach den örtlich gegebenen äußeren Umständen für einen Jäger die Gefahr der Verwechslung von Tierarten nicht besteht.
Die zur Aufzucht notwendigen Elterntiere dürfen in den biologisch jeweils verschiedenen Setz- und Brutzeiten bis zum Selbstständigwerden der Jungtiere nicht bejagt werden. Folgende, vorstehend nicht aufgeführte Wildarten sind ganzjährig mit der Jagd zu verschonen: Wisent, Elchwild, Steinwild, Gamswild, Schneehase, Murmeltier, Wildkatze, Luchs, Fischotter, Seehund, Wachtel, Auer-, Birk- und Rackelwild, Haselwild, Alpenschneehuhn, Säger, Haubentaucher, Großtrappe, Graureiher, Greife, Falken, Kolkrabe.
Alle übrigen wildlebenden Tierarten unterliegen dem Naturschutzrecht.
Erläuterungen zu § 3 Hessische Jagdverordnung (HJagdV), gültig ab 01.04.2016
Abs. 2: Zur Herstellung einer einheitlichen Jagdzeit in einem länderübergreifenden Rot- und Damwildgebiet kann die oberste Jagdbehörde vom Bundesrecht oder vom hessischen Landesrecht abweichende Jagdzeiten festsetzen.
Abs. 3: Für nicht abschussplanpflichtiges Niederwild, insbesondere für Feldhase und Stockente, soll die Bejagung nur so erfolgen, dass sich die Strecke bei ausreichenden Besatzdichten im Rahmen des jährlichen Zuwachses bewegt und die Aufgaben und Ziele nach § 1 des Hessischen Jagdgesetzes berücksichtigt werden. Abweichend von Abs. 1 Nr. 2 sind ab dem 1. Januar 2020 Rebhuhn, Türkentauben, Blässhühner und Lach-, Sturm-, Silber-, Mantel- und Heringsmöwen von der Jagd zu verschonen, wenn kein ausreichender Besatz vorhanden ist.
Abs. 4: Abweichend von Absatz 1 Nr. 2 sind Graugänse in den nachfolgend genannten Vogelschutzgebieten nach Anlage 3b der Verordnung über die Natura 2000-Gebiete in Hessen vom 16. Januar 2008 (GVBl. I. S. 30) geändert durch Gesetz vom 20. Dezember 2010 (GVBl. I S. 629 I 2011 S. 43) auf Stillgewässern und innerhalb einer Ruhezone von 70 Metern um den Stillgewässerrand von der Jagd zu verschonen:
Schutzgebiets-Nr. Name
4722-401 Fuldaaue um Kassel
5026-402 Rhäden von Obersuhl und Auen an der mittleren Werra
5219-401 Amöneburger Becken
5417-401 Lahnaue zwischen Atzbach und Gießen
5519-401 Wetterau
5914-450 Inselrhein
5920-401 Bong’sche Kiesgrube und Mainflinger Mainufer
6116-450 Hessisches Ried mit Kühkopf-Knoblochsaue
6119-401 Untere Gersprenzaue
6216-450 Rheinauen bei Biblis und Groß-Rohrheim
6217-403 Hessische Altneckarschlingen
6316-401 Lampertheimer Altrhein
     
     
     
     
     
     
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