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Neue Satzung

Entwurf
Satzung der Jägervereinigung Oberlahn (JVO) e.V. (eingetragener Verein)

§ 1
Name und Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen Jägervereinigung Oberlahn e. V. Er hat seinen Sitz in Weilburg a.d. Lahn und  gehört dem Landesjagdverband Hessen e.V. an. Er ist in das Vereinsregister (VR) des Amtsgerichtes Limburg a. d. Lahn (Registergericht) unter VR 1418 eingetragen und beim zuständigen Finanzamt registriert.

§ 2
Zweck des Vereins

Der Verein vertritt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung des Natur-, Umwelt-, Landschafts- und Tierschutzes.

  1. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
    a.) Erhaltung eines gesunden und artenreichen Wildbestandes, sowie den Schutz der freilebenden Tierwelt überhaupt, unter Wahrung ökologischer Belange in engster Verbindung mit dem Natur-, Umwelt-, Landschafts- und Tierschutz, sowie Verbraucherschutz.
    b.) Anleitung, Ausbildung und Weiterbildung seiner Mitglieder zu waidgerechter Jagdausübung auf allen jagdlichen Gebieten.
    c.) Vertretung seiner Mitglieder gegenüber öffentlichen und privaten Stellen innerhalb des Arbeitsbereiches des Vereins, soweit es sich um jagdliche und damit zusammenhängende, waffenrechtliche Fragen handelt.
    d.) Förderung des Jagdgebrauchshundewesens.
    e.) Pflege des jagdlichen Schießens.
    f.) Förderung des Jagdschutzes.
    g.) Pflege des jagdlichen Brauchtums, einschließlich das Jagdhornblasen.
    h.) Schlichtung von Streitigkeiten unter seinen Mitgliedern, soweit diese jagdlichen Belange betreffen.
    i.) Darstellung, Förderung und Wahrung der Vereinsinteressen in der regionalen Presse und sonstigen Medien.
  2. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.
  3. Der Verein erstrebt keinen Gewinn und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.
  4. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
  5. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen des Vereins, ausgenommen Aufwandsersatz im Rahmen der Vorgaben der Abgabenordnung. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereines fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3
Mitglieder

  1. Der Verein hat ordentliche und außerordentliche Mitglieder. Ordentliche Mitglieder sind Personen, die berechtigt sind, einen Jagdschein zu lösen. Außerordentliches Mitglied kann jede Person werden, die das 14. Lebensjahr vollendet hat, die die Aufgaben und Ziele des Vereins unterstützen, sowie der Jagdscheinanwärter. Außerordentliche Mitglieder haben nur beratende Stimme und üben demzufolge weder das aktive noch das passive Wahlrecht aus.
  2. Die Aufnahme der ordentlichen Mitglieder erfolgt aufgrund eines schriftlichen Antrages. Über den Antrag entscheidet der Gesamtvorstand. Die Ablehnung eines Aufnahmeantrages erfolgt ohne Angabe von Gründen mit Rechtsmittelbelehrung. Auf Verlangen sind dem Betroffenen die Ablehnungsgründe mitzuteilen. Gegen die Ablehnung des Antrages steht dem Antragsteller die Anrufung der Hauptversammlung zu, die mit Stimmenmehrheit der anwesenden, stimmberechtigten ordentlichen Mitglieder entscheidet. Der Rechtsweg gegen diese Entscheidung ist ausgeschlossen. Mit dem Erwerb der Mitgliedschaft erkennt jedes Vereinsmitglied die Bestimmungen der Vereinssatzung an.
  3. Das Ende der Mitgliedschaft erfolgt durch Austritt, Ausschluss oder Tod.
  4. Der Austritt kann nur zum Schluss eines Kalenderjahres erfolgen und ist dem Vorstand schriftlich bis spätestens 01. Dezember des betreffenden Kalenderjahres mitzuteilen. In besonderen Fällen kann der Gesamtvorstand auf Antrag den Austritt auch gestatten, wenn dieser nach dem 01. Dezember mit-geteilt wird.
  5. Der Ausschluss eines ordentlichen Mitgliedes erfolgt nach Anhörung des Betroffenen durch Beschluss des Gesamtvorstandes und ist unter Angabe des Ausschlussgrundes durch eingeschriebenen Brief gegen Rückschein mitzuteilen.

          Der Ausschluss kann erfolgen bei:
          a.) Entzug des Jagdscheines,
          b.) groben Verstößen gegen die Waidgerechtigkeit,
          c.) Schädigung des Ansehens des Vereines oder der Jägerschaft,
          d.) groben Verstößen gegen die Satzung,
          e.) Nichteinhaltung der finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Verein, ins-besondere bei                Beitragsrückständen von mehr als einem Jahr.

§ 4
Ehrenmitgliedschaft und Ehrenvorsitzende

  1. Ehrenmitglieder können solche Personen werden, die sich besondere Ver-dienste um die Förderung des Vereins erworben haben oder sich durch die Förderung der Aufgaben und Ziele des Vereins besonders ausgezeichnet haben.
  2. Die Ernennung erfolgt durch Beschluss des Gesamtvorstandes mit einfacher Stimmenmehrheit und wird durch Urkunde bestätigt.
  3. Ehrenmitglieder haben die Rechte ordentlicher Mitglieder, sind jedoch von der Beitragszahlung  befreit.
  4. Die Ehrenmitgliedschaft erlischt durch Austritt oder Ausschluss aus dem Verein.
  5. Ehrenvorsitzende können frühere Vorsitzende des Vereins werden, die sich überragende Verdienste um den Verein erworben haben. Ehrenvorsitzende gehören dem erweiterten Vorstand an.

§ 5
Beiträge und Aufnahmegebühr

  1. Der von den ordentlichen Mitgliedern zu zahlende Jahresbeitrag und die Aufnahmegebühr werden von der Hauptversammlung festgesetzt.
  2. Der Beitrag ist ohne Aufforderung bis zum 31. März des laufenden Jahres an den Kassierer zu zahlen, auf ein Konto des Vereins zu überweisen oder durch Lastschrifteinzug zu entrichten. Wird der Aufnahmeantrag nach dem 01. Juli eines Kalenderjahres gestellt, so ist neben der Aufnahmegebühr nur die Hälfte des Jahresbeitrages binnen 4 Wochen nach der Aufnahme zu entrichten.
  3. Werden die Beträge nicht fristgerecht gezahlt, so können sie auf Kosten des Säumigen eingezogen werden.
  4. Außerordentliche Mitglieder zahlen die Hälfte des Jahresbeitrages.

§ 6
Organe des Vereins

     Organe des Vereins sind:  a.) die Hauptversammlung
                                                b.) der Vorstand
                                                c.) die Ausschüsse

§ 7
Hauptversammlung

  1. Die ordentliche Hauptversammlung soll im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres stattfinden. Die Einladung hierzu hat mindestens 14 Tage vor der Hauptversammlung schriftlich oder auf elektronischem Weg unter Bekanntgabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Hauptversammlung nimmt den Geschäftsbericht des Vorstandes, den Kassenbericht des Kassierers sowie den Bericht der Kassenprüfer entgegen, führt die Wahlen und die Bestellung der Kassenprüfer durch und beschließt über:

    a.) Entlastung des Vorstandes,
    b.) Satzungsänderungen,
    c.) Beiträge und Aufnahmegebühren,
    d.) fristgerecht zur Hauptversammlung gestellte Anträge,
    e.) Bildung von Ausschüssen.

          Anträge an die ordentliche Hauptversammlung müssen mindestens 4 Wochen vor der           Hauptversammlung beim Vorstand schriftlich eingegangen sein.

     2. Eine außerordentliche Hauptversammlung ist einzuberufen, wenn
         a.) dringende Entscheidungen von besonderer Tragweite oder nach der Satzung einer               Hauptversammlung vorbehaltene Entscheidungen zu treffen sind, oder
         b.) mindestens 1/10 der Vereinsmitglieder, die jedoch ihrer Beitragspflicht nachgekommen sein müssen,               die Einberufung schriftlich unter Angabe  der Gründe verlangt.

     3. Die Abstimmungen erfolgen öffentlich und mit einfacher Stimmenmehrheit, sofern die Satzung nichts          anders vorsieht. Eine Abstimmung erfolgt geheim, wenn mindestens 1/5 der anwesenden Mitglieder dies          beschließt. Bei Stimmengleichheit entscheidet bei öffentlichen Abstimmungen die Stimme des          Versammlungsleiters, bei geheimen Abstimmungen sind Anträge bei Stimmengleichheit abgelehnt.          Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von 3/4 der erschienenen Stimmberechtigten. Die          vorgesehene Änderung muss aus der Tagesordnung ersichtlich sein.

     4. Wahlen werden geheim und mittels Stimmzettel durchgeführt. Eine Wahl kann auch durch          Handaufheben durchgeführt werden, wenn keiner der Anwesenden dagegen Einspruch erhebt. Bei          Stimmengleichheit wird in einem zweiten Wahlgang gewählt. Ergibt der zweite Wahlgang wiederum          Stimmengleichheit, so entscheidet das Los.

     5. Die Hauptversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig mit          Ausnahme des § 12 (Auflösung des Vereins). Von jeder Hauptversammlung ist vom Schriftführer eine          Anwesenheitsliste zu führen und ein Protokoll anzufertigen, das von dem Vorsitzenden und dem          Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§ 8
Der Vorstand

  1. Der Gesamtvorstand besteht aus:
    a.) dem geschäftsführenden Vorstand, und
    b.) dem erweiterten Vorstand

         Er wird von der Hauptversammlung auf die Dauer von 3 Jahren gewählt. Vorstand des Vereins im Sinne          des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende. Der 1. Vorsitzende ist allein          vertretungsberechtigt. Im Falle seiner Verhinderung wird er von dem 2. Vorsitzenden vertreten.
     2. Der geschäftsführende Vorstand besteht aus:
          a.) dem 1. Vorsitzenden,
          b.) dem 2. Vorsitzenden als Vertreter,
          c:) dem 1. Schriftführer,
          d.) dem 1. Kassierer,

         Dem geschäftsführenden Vorstand obliegen die laufende Geschäftsführung des Vereins, die Ausführung          der Beschlüsse des Vorstandes und der Hauptversammlung sowie die Verwaltung des          Vereinsvermögens.

     3. Der erweiterte Vorstand besteht zusätzlich aus:

         a.) dem 2. Schriftführer,
         b.) dem 2. Kassierer,
         c.) mindestens 1 Ausschussvorsitzenden für das jagdliche Schießen als Beisitzer,

    d.) dem Ausschussvorsitzenden für das Jagdgebrauchshundewesen als Beisitzer,
    e.) mindestens 1 Ausschussvorsitzenden zur Pflege des jagdlichen Brauchtums und des Jagdhornblasens      als Beisitzer,
    f.)  Ausschussvorsitzender für Aus- und Weiterbildung als Beisitzer,
    g.) mindestens 1 Ausschussvorsitzenden für Öffentlichkeitsarbeit als Beisitzer,
    h.) jeweils einem Vertreter der Hegegemeinschaften als Beisitzer,
    i.) dem Kreisjagdberater als Beisitzer,
    j.) den Ehrenvorsitzenden

          Die Hauptversammlung kann beschließen, dass dem erweiterten Vorstand weitere Beisitzer angehören.

         4. Der 1. Vorsitzende beruft entweder je nach Erfordernis oder auf Antrag von mindestens 5              ordentlichen Mitgliedern des Gesamtvorstandes binnen 10 Tagen die Sitzung des Gesamtvorstandes              ein. Die Einladung soll mindestens 1 Woche vor der Sitzung unter Angabe der Tagesordnung erfolgen.              Der geschäftsführende Vorstand ist bei Anwesenheit von mindestens 3  ordentlichen Mitgliedern, der              Gesamtvorstand bei Anwesenheit von mindestens ordentlichen 7 Mitgliedern beschlussfähig. Alle              Vorstandsmitglieder sind stimmberechtigt. Für die Abstimmungen gilt § 7 Abs. 3 der Satzung              entsprechend.

         5. Der 1. Vorsitzende beruft und leitet die Vorstandssitzungen und die Hauptversammlung. Er vertritt              den Verein nach außen, leitet die Vereinsgeschäfte und erstattet den Jahresbericht.

         Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so übernimmt der übrige Vorstand, insbesondere aber          dessen Stellvertreter das Amt bis zur nächsten Haupt-versammlung. In Ausnahmefällen ist eine          Ersatzwahl in einer außerordentlichen Hauptversammlung vorzunehmen.

§ 9
Kassenprüfer

Die Hauptversammlung wählt zwei Kassenprüfer für die Dauer von zwei Jahren. Die Kassenprüfer haben nach Ablauf des Geschäftsjahres rechtzeitig vor der Hauptversammlung insbesondere die Vereinskasse, die Kassenbücher, die Beitragskartei und das Vereinsvermögen einschließlich Unterlagen und Belege auf ordnungsgemäße Führung zu überprüfen. Das Ergebnis der Prüfung ist in einem schriftlichen Bericht festzuhalten und in der Hauptversammlung vorzutragen. Die Kassenprüfer sind auch zu Zwischenprüfungen während des Geschäftsjahres berechtigt und können dazu durch Beschluss des Vorstandes verpflichtet werden.

 

§ 10
Ausschüsse des Vereins

  1. Für besondere und wiederkehrende Aufgaben, die durch den Vorstand infolge des damit verbundenen Zeitaufwandes und der Notwendigkeit besonderer Sachkenntnisse allein nicht zu lösen sind, können Ausschüsse gebildet werden.
  2. Ständige Ausschüsse sind:
    a.) Ausschuss für das jagdliche Schießen,
    b.) Ausschuss für das Jagdgebrauchshundewesen,
    c.) Ausschuss zur Pflege d. jagdlichen Brauchtums und des Jagdhornblasen,
    d.) Ausschuss für Aus- und Weiterbildung,
    e.) Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit

Diese ständigen Ausschüsse bestehen aus den Ausschussvorsitzenden, die als Beisitzer dem erweiterten Vorstand angehören und in der Hauptversammlung auf die Dauer von 3 Jahren gewählt werden.

§ 11
Hegegemeinschaften

Für die enge Zusammenarbeit zwischen der JVO und den Hegegemeinschaften, gehört der jeweils gewählte Hegegemeinschaftsleiter dem erweiterten Vorstand als Beisitzer an.

§ 12
Auflösung des Vereins

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur durch Beschluss einer ordnungsgemäß und eigens zu diesem Zweck einberufenen Hauptversammlung stattfinden, wenn in dieser mindestens 1/3 aller ordentlichen Vereinsmitglieder erschienen oder durch schriftliche Vollmacht an ein anderes ordentliches Mitglied vertreten sind und mindestens ¾ dieser anwesenden und vertretenen ordentlichen Mitglieder die Auflösung beschließen.
  2. Ist die einberufene Hauptversammlung nicht beschlussfähig, so ist innerhalb von 1 Monat eine neue Hauptversammlung mit gleicher Tagesordnung einzuberufen, in der ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen ordentlichen Mitglieder mindestens ¾ der anwesenden oder nach Abs. 1 vertretenen ordentlichen Mitglieder die Auflösung beschließen kann.
  3. Im Falle der Auflösung  ist der bisherige 1. Vorsitzende Liquidator, es sei denn, dass die Hauptversammlung eine andere Person bestimmt.
  4. Das nach Durchführung der Liquidation verbleibende restliche Vermögen fällt dem Landesjagdverband Hessen e. V. oder dessen Rechtsnachfolger zu, der es unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Natur-, Umwelt-, Landschafts- und Tierschutzes im Sinne der Gemeinnützigkeit zu verwenden hat.

§ 13
Datenschutz/Persönlichkeitsrechte
 

(1) Die JVO verarbeitet und nutzt personenbezogene der von den Mitgliedern erhobenen und übermittelten Daten, unter Einsatz von Datenverarbeitungsanlagen (EDV) zur Erfüllung der gemäß dieser Satzung zulässigen Zwecke und Aufgaben im Rahmen der Mitgliederverwaltung.

(2) Eine anderweitige, über die Erfüllung seiner satzungsgemäßen Aufgaben und Zwecke hinaus gehende Datenverwendung ist der JVO nur erlaubt, sofern sie aus gesetzlichen Gründen hierzu verpflichtet ist. Ein Datenverkauf ist nicht statthaft.

(3) Durch die Mitgliedschaft im Mitgliedsverein des LJV und die damit verbundene Anerkennung dieser Satzung, stimmen die Mitglieder der Mitgliedsvereine der Erhebung, Verarbeitung (Speicherung, Veränderung, Übermittlung) und Nutzung ihrer personenbezogenen Daten und Fotos des in der Datenschutzordnung des LJV genannten Ausmaßes und Umfangs zu

(4) Jedes Mitglied eines Mitgliedsvereins hat im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes das Recht auf Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten, deren Empfänger und den Zweck der Speicherung sowie auf Berichtigung, Löschung oder Sperrung seiner Daten.

(5) Personenbezogene Daten eines ausgetretenen Mitglieds, die die Beitrags-verwaltung betreffen, werden gemäß den steuergesetzlichen Bestimmungen bis zu zehn Jahren, ab der schriftlichen Bestätigung des Austritts, durch den Vorstand aufbewahrt.

(6) Näheres regelt die im Anhang zur Satzung aufgeführte Datenschutzordnung der JVO.

§ 14
Erfüllungsort und Gerichtsstand

Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Weilburg/Lahn.

§ 15
Inkrafttreten

JVO: Gegründet am 25.09.1948
Tag der Errichtung einer Satzung: 19.03.1966
Satzungsänderungen: 1983, 1987 und 2012

Diese Satzung wurde in der vorstehenden Neufassung im Rahmen der Jahres-hauptversammlung am Samstag, 23.03.2019 beschlossen und ersetzt die bisherige Satzung. Sie tritt mit ihrer Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.


 

 
     
Alte Satzung der Jägervereinigung Oberlahn (JVO) e. V.
 


§ 1 Name und Sitz des Vereins
Der Verein führt den Namen Jägervereinigung Oberlahn e. V. Er hat seinen Sitz in Weilburg a. d. Lahn und gehört dem Landesjagdverband Hessen e. V. an. Er ist in das Vereinsregister (VR) des Amtsgerichtes Limburg a. d. Lahn (Registergericht) unter VR 1418 eingetragen und beim zuständigen Finanzamt registriert.

§ 2 Zweck des Vereins

Der Verein will in seinem Arbeitsbereich (ehemaliger Oberlahnkreis) die Interessen der Jagd und der Jäger vertreten.
Dazu stellt er sich folgende Aufgaben:
1.  Erhaltung eines gesunden, artenreichen Wildbestandes
2.  Führung und Förderung seiner Mitglieder zu waidgerechter Jagdausübung
3. Vertretung seiner Mitglieder gegenüber öffentlichen und privaten Stellen, soweit es sich um jagdliche      Fragen handelt.
4. Förderung des Jagdgebrauchshundewesens. (Für die Jagdgebrauchshundevereine: Förderung der Zucht und     Prüfung aller Hunderassen, die für den Jagdgebrauch in Frage kommen)
5.  Pflege des jagdlichen Schießens
6.  Bekämpfung der Wilddieberei
7.  Versicherungsschutz seiner Mitglieder
8.  Schlichtung von Streitigkeiten unter seinen Mitgliedern, soweit diese in jagdlichen Dingen ihren Ausgang      haben
9.  Verbindung zur örtlichen Presse

Er wird diese Aufgaben insbesondere zu lösen suchen durch enge Zusammenarbeit mit der Unteren Jagdbehörde, der Unteren Verwaltungs- und der Unteren Naturschutzbehörde (Landrat), dem Landesjagdverband Hessen e.V., den Zuchtvereinen und Vereinigungen für die Prüfung von Jagdhunden, durch Vorträge und Ausstellungen. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral. Er erstrebt keinen Gewinn und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

§ 3 Mitglieder

Der Verein hat ordentliche, außerordentliche und Ehrenmitglieder. Ordentliches Mitglied kann jede Person werden, die berechtigt ist, einen Jagdschein zu erwerben.
Das Mindestalter beträgt 18 Jahre.
Außerordentliches Mitglied kann jede an der Arbeit des Vereins interessierte, unbescholtene Person werden, die den Bedingungen für ordentliche Mitglieder nicht entspricht, insbesondere die Inhaber von Jugendjagdscheinen und Jagdscheinberechtigte, die sich noch in der Berufsausbildung befinden. Das Mindestalter beträgt 14 Jahre. Außerordentliche Mitglieder haben nur eine beratende Stimme.
Ehrenmitglieder, die vom Vorstand ernannt werden, können solche Personen werden, die sich um die Förderung der Jagd oder des Vereins ganz besondere Verdienste erworben haben. Sie haben die Rechte ordentlicher Mitglieder, sind aber von der Pflicht zur Beitragszahlung befreit.

§ 4 Aufnahme in den Verein

Der Aufnahme in den Verein muss ein schriftlicher Aufnahmeantrag vorausgehen, der an den Vorstand zu richten ist. Dieser entscheidet über Aufnahme oder Ablehnung.

§ 5 Rechte der Mitglieder

Jedes Mitglied hat das Recht der Inanspruchnahme aller Einrichtungen des Vereins oder übergeordneter Verbände im Rahmen der mit diesen getroffenen Vereinbarungen, Stimmrecht und aktives und passives Wahlrecht (Ausnahme siehe § 3 a.o. Mitglieder).

§ 6 Pflichten der Mitglieder

Jedes Mitglied verpflichtet sich mit der Aufnahme zur Anerkennung und Beachtung der Satzung, der Beschlüsse des Vorstandes, der Mitglieder und Jahreshauptversammlung, zur Mitarbeit an den Zielen des Vereins nach besten Kräften sowie zur pünktlichen Beitragszahlung.

§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch
1. Freiwilligen Austritt, der dem Vorstand spätestens 14 Tage vor Ablauf des Geschäftsjahres per Einschreiben mitzuteilen ist.
2. Tod
3. Kündigung seitens des Vereins per Einschreiben
4. Ausschluss, der dem Betroffenen per Einschreiben mit Begründung bekanntzugeben ist.
    Über Kündigung und Ausschluss entscheidet der Vorstand. Gegen den Ausschluss steht dem Betroffenen     das Beschwerderecht zu. Über die innerhalb eines Monats einzulegende Beschwerde entscheidet eine     innerhalb acht Wochen einzuberufende Mitgliederversammlung mit 3/4-Mehrheit.

§ 8 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind
1. der Vorstand
2. die Mitgliederversammlung
3. die Schiedsstelle
4. die Ausschüsse

§ 9 Vorstand

Der Vorstand besteht aus
1. dem 1. Vorsitzenden,
2. dem 2. Vorsitzenden,
3. dem Schriftführer,
4. dem Kassenwart
Der Vorstand wird in einer Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren in geheimer Wahl durch Stimmenmehrheit gewählt. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.

§ 10 Aufgaben des Vorstandes

Der Vorstand beschließt über Aufnahme, Kündigung und Ausschluss von Mitgliedern, verwaltet das Vereinsvermögen, leitet die Vereinstätigkeit im Sinne der im § 2 gestellten Aufgaben und ernennt Ehrenmitglieder.
Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit

§ 11 Vorsitzende

Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. und der 2. Vorsitzende.
Der 1. Vorsitzende ist allein vertretungsberechtigt. Im Falle seiner Verhinderung wird er vom 2. Vorsitzenden vertreten.
Der 1. Vorsitzende führt die Geschäfte des Vereins, soweit diese nicht dem Schriftführer oder dem Kassenwart vorbehalten sind.
Er muss eine Vorstandssitzung einberufen, wenn ein Vorstandsmitglied es verlangt. Bei Streitigkeiten unter Mitgliedern, die ihre Ursachen in jagdlichen Belangen haben, hat sich der Vorsitzende als Schlichter zu Verfügung zu stellen. Eine verbindliche Entscheidung trifft er nur dann, wenn die streitenden Parteien vorher schriftlich erklärt haben, dass sie sich der Entscheidung unterwerfen. Er kann die Sache an die Schiedsstelle
(§ 16) abgeben.

§ 12 Schriftführer

Der Schriftführer führt die Mitgliederliste, fertigt Niederschriften über die Verhandlungen des Vorstandes sowie der Mitgliederversammlungen an und besorgt die Einladungen der Mitglieder zu den Veranstaltungen des Vereins. Er beurkundet mit dem Vorsitzenden die Beschlüsse der Mitgliederversammlung.

§13 Kassenwart

Der Kassenwart führt die Vereinskasse, er ist für die geordnete Buchführung verantwortlich, erstattet den Rechnungsbericht und legt den Vorschlag vor. Er hat seine Kassenführung vor der Jahreshauptversammlung durch zwei gewählte Rechnungsprüfer prüfen zu lassen.

§ 14 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung, die vor allem der Unterrichtung der Mitglieder über jagdliche Tagesfragen, dem Erfahrungs- und Meinungsaustausch sowie der Belehrung und Anregung dienen soll, behandelt außerdem laufende Angelegenheiten, soweit diese nicht der Zuständigkeit einer Jahreshauptversammlung vorbehalten sind. Sie fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende.

§ 15 Jahreshauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung findet im ersten Halbjahr nach Ablauf des Geschäftsjahres statt. Sie nimmt den Jahresbericht des Vorsitzenden, den Kassenbericht sowie den Bericht der Rechnungsprüfer entgegen, erteilt Entlastung, genehmigt den Voranschlag, wählt den Vorstand, den Beirat, die Mitglieder der Schiedsstelle, die Ausschüsse und die Rechnungsprüfer und setzt den Mitgliederbeitrag fest.
Eine außerordentliche Hauptversammlung kann durch den Vorstand jederzeit einberufen werden, wenn Fragen zu entscheiden sind, die in dieser Satzung der Zuständigkeit einer Hauptversammlung vorbehalten sind oder die grundsätzliche oder weitergehende Bedeutung haben. Eine außerordentliche Hauptversammlung muss einberufen werden, wenn ein Viertel der Vereinsmitglieder dies schriftlich beantragt.
Die Einladung zur Hauptversammlung muss mindestens 14 Tage unter Angabe der Tagesordnung erfolgen, und zwar schriftlich. Die Abstimmung erfolgt mit einfacher Mehrheit, soweit diese Satzung nicht in Sonderfällen eine andere Mehrheit vorschreibt. Bei Stimmenmehrheit entscheidet der Vorsitzende.
Wahlen erfolgen durch Stimmzettel, jedoch ist mit Ausnahme des § 9 auch Wahl durch Zuruf gestattet, wenn kein Einspruch erhoben wird.

§ 16 Schiedsstelle

Die Schiedsstelle, deren Mitglieder von der Jahreshauptversammlung auf drei Jahre zu wählen sind, soll sich aus drei erfahrenen und allgemein geachteten Waidmännern und drei Stellvertretern zusammensetzen, die sich gutachtlich zu Fragen äußern sollen, die ihnen der Vorstand vorlegt.
Jedes Vereinsmitglied hat das Recht, die Schiedsstelle unmittelbar anzurufen. Sie gibt sich selbst ihre Geschäftsordnung. Sie hat zu prüfen, ob ein Mitglied schuldig oder nichtschuldig im Sinne der gegen es erhobenen Vorwürfe ist. Die Schiedsstelle ist verpflichtet, über alle anhängigen Verfahren den Vorstand zu unterrichten.

§ 16a Ehrenordnung

Die Ehrenordnung des LJV Hessen in der jeweils gültigen Fassung ist Bestandteil dieser Satzung und für alle Mitglieder verbindlich.

§ 17 Ausschüsse

Für besondere, wiederkehrende Aufgaben, die durch den Vorstand infolge des damit verbundenen Zeitaufwandes und der Notwendigkeit besonderer Sachkenntnisse allein nicht gelöst werden können, sind ständige Ausschüsse gestattet, deren Mitglieder von der Jahreshauptversammlung gewählt werden.
Ständige Ausschüsse sind
1. ein aus fünf Mitgliedern bestehender Ausschuss zur Durchführung von Hundeprüfungen und für     Hundefragen,
2. ein aus fünf Mitgliedern bestehender Ausschuss für Schießwesen.
    Außer diesen ständigen Ausschüssen können von Fall zu Fall weitere Ausschüsse durch die     Mitgliederversammlung einberufen werden.
    Alle Ausschüsse geben sich ihre Geschäftsordnung selbst. Ihr Vorsitzender ist verpflichtet, den Vorstand     über die Tätigkeit des Ausschusses laufend zu unterrichten.

§ 18 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 19 Beiträge

Es wird ein Jahresbeitrag erhoben, der in der Jahreshauptversammlung festgesetzt wird.
Außerordentliche Mitglieder zahlen die Hälfte des Beitrags.
Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.
Nach dem 30. Juni eintretende Mitglieder zahlen für das Jahr ihres Eintritts nur den halben Beitrag. Außerdem zahlen alle neu eintretenden ordentlichen Mitglieder eine Aufnahmegebühr von 2,50 Euro, sofern sie nicht bereits außerordentliche Mitglieder waren. Die Jahreshauptversammlung kann Umlagen mit 3/4-Mehrheit für besondere Zwecke beschließen.
Jahresbeiträge, etwaige Spenden, Umlagen und sonstige Einnahmen sind ausschließlich und unmittelbar für die satzungsmäßigen Zwecke und Aufgaben des Vereins zu verwenden. Der Verein darf keine Person oder sonstige Stelle durch Verwaltungsaufgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, durch verhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.
Die Mitglieder dürfen keine Gewinnanteile und auch keine sonstigen Zuwendungen - ausgenommen Unkostenerstattungen - aus Mitteln des Vereins erhalten. Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke und Aufgaben des Vereins verwendet werden.

§ 20 Beitragszahlung

Jahresbeiträge, die bis zum 30. Juni des Geschäftsjahres nicht bezahlt sind, erhöhen sich ohne weiteres um 1,00 Euro.
Ab 01. Juli erfolgt nach allgemeiner Anmahnung in den Vereinsmitteilungen der Einzug durch Postnachnahme mit einem Unkostenaufschlag von 10%. Beim Eintritt nach dem 30. Juni ist sinngemäß zu verfahren.

§ 21 Satzungsänderung

Änderungen dieser Satzung können nur auf einer Jahreshauptversammlung mit 3/4-Mehrheit erfolgen. Die vorgesehene Änderung muss aus der Tagesordnung ersichtlich sein.

§ 22 Auflösung

Die Auflösung kann nur eine eigens zu diesem Zweck einberufene Mitgliederversammlung beschließen, wenn zu ihr 1/3 aller Mitglieder erschienen sind und sich mit 3/4-Mehrheit für die Auflösung ausspricht.
Ist die einberufene Versammlung nicht beschlussfähig, so wird eine 2. Hauptversammlung einberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Stimmberechtigten beschlussfähig ist. Die Auflösung muss erfolgen, wenn die Mitgliederzahl des Vereins unter sieben (7) sinkt.
Etwaig vorhandenes Vermögen ist dem Kreisverein des Deutschen Roten Kreuzes zu übergeben

 
  Weilburg den 19. März 1966 Geändert am 1. August 1983  Stand vom 01. April 2012
             
 
Reinhard Becker
1. Vorsitzender
Gez. Unterschriften
des Vorstandes
Hans-Helmut Nolten
1. Vorsitzender
 
 
 
 
Dr. E. Roeder
2. Vorsitzender
Klaus Pfeiffer
2. Vorsitzender
 
 
 
 
W. Fleck
    Schriftführer
Dietmar Hahn
    Schriftführer
 
 
 
  Paul Wüst     Kassierer   Klaus Stroh     Kassierer